Jusos empört über den Schulreformentwurf für NRW
Mit Sommer kommt die Klimakatastrophe
Jusos empört über den Schulreformentwurf für NRW
Die Bildungspolitik der neuen Landesregierung ist katastrophal und wird auch Schwerte teuer zu stehen kommen. Noch kurz vor Weihnachten stellte Schulministerin Sommer (CDU) ihre Entwürfe zur Schulreform in NRW vor. Doch ob das Christ(demokraten)kind damit irgendjemand glücklich macht, ist zu bezweifeln.
Die angestrebten Reformen berücksichtigen in keinster Weise die wahren Bedürfnisse der Schulen; der Lehrerschaft, der Eltern und vor allem der Schülerinnen und Schüler. Werden diese Reformen durchgesetzt, so wird sich das soziale Klima in den Schulen NRWs, auch denen Schwertes, zwangsläufig wandeln. Wettbewerb und Winter werden einziehen, wo gerade noch Werte und Wärme vermittelt wurden. Mit dieser unausgegorenen, rückwärts gewandten Bildungspolitik würde wieder einmal an den Köpfen der Menschen vorbeireformiert. Im nationalen und internationalen Vergleich wird NRW mit ihnen weiter abfallen.
Die Auflösung der Grundschulbezirke und die eventuelle Wiedereinführung von Aufnahmeprüfungen an Gymnasien, sowohl die Beschneidung des Mitspracherechtes von Eltern und Schülern in Schulkonferenzen, als auch eine stärkere Abgrenzung zwischen Gymnasien und gymnasialem Gesamtschulzweig – dies alles sind nicht zeitgemäße Ansätze. Sie werden NRW und Schwerte dringend notwendige Potentiale kosten, denn sie werden die soziale Auslese verschärfen.
Daher werden die Schwerter Jusos durch Diskussionsrunden, Aktionen und verschiedene Anträge alles daran setzen, im neuen Jahr Einfluss auf den Schulreformprozess in NRW zu nehmen.
Die Pressemitteilung als PDF-Download:









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