Abonnieren: Artikel / Kommentare / via E-mail

„Blaue Briefe“ an Schulministerin Sommer

Freitag, 3.März 2006 von

Presse, Schwerte

Jusos als „Blaue Brief“-Boten gegen Schulministerin Sommer
„Blaue Briefe“ an Schulministerin Sommer

Die Initiative „Aktion Blauer Brief“ läuft auf Hochtouren. Und auch aus Schwerte ist ein großes Bündel „Blauer Briefe“ an die Schulministerin Sommer gegangen. Dieses hatten die Jusos an den weiterführenden Schulen gesammelt, um dem Protest der Schülerinnen und Schüler eine Stimme zu geben.

Astrid Hoffmann beim Versenden der BriefeAllein die Schwerter Jusos sammelten über 200 der kreisweit etwa 2500 Briefe. Die Jugendlichen richteten sich auf diesem Wege gegen die Erschwerung des Schulformwechsels nach der vierten Klasse und das dementsprechend frühe „Aussortieren“, die Beschneidung ihrer Mitspracherechte in der Schulkonferenz durch die Abschaffung der „Drittelparität“, willkürliche Betragensnoten und die Aufhebung der Grundschulbezirke mit der Gefahr zur Ghettoisierung. Sie erteilen somit Sommers Latte von „Fehlleistungen“ eine deutliche Absage.

„Frau Sommer meint in das Blaue hinein reformieren zu können. Dafür hat sie von uns eben solches auch zurück bekommen. „Blaue Briefe“ sind jedoch die noch eher harmlose Folge auf die Unverschämtheiten und Versäumnisse der Bildungsministerin.“, so Astrid Hoffmann, stellvertretende Juso-Vorsitzende.

„Die Wählerinnen und Wähler mögen sich für Schwarz-Gelb entschieden haben, für Frau Sommer sicher nicht. Sie verursacht irreparable Schäden in Sachen Chancengleichheit und Demokratieerziehung. Also nun mit den „Blauen Briefen“ erstmal eine Abmahnung, doch wir gedenken nicht, es dabei zu belassen.“, schließt sich Vorsitzender David Malcharczyk seiner Stellvertreterin an.

Die Pressemitteilung als PDF-Download

Zur ersten PM zum Thema geht es hier.

Kommentar schreiben

You must be logged in to post a comment.