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Ein Jugendtreff – Zuviel verlangt?

Mittwoch, 22.März 2006 von

Presse, Schwerte

Schwerter Jusos wollen Jugendzentrum im Gänsewinkel
Ein Jugendtreff – Zuviel verlangt?

Hinter den Überlegungen einen Jugendtreff am Gänsewinkel zu installieren standen die Schwerter Jusos von Anfang an. Doch die Verwaltung scheint das Thema vergessen, verdrängt oder bewusst auf die lange Bank geschoben zu haben.

„Im Gänsewinkel und seiner unmittelbaren Umgebung besteht kein Angebot für Jugendliche. Die Möglichkeit sich zu treffen, sich auszutauschen oder einfach nur gemeinsam „abzuhängen“ ist hier nirgends gegeben.“, erläutert der dort wohnhafte Juso-Vorsitzende Tim Szepanski.

Daher begrüßten die Jusos den morgen vor exakt einem Jahr eingebrachten Vorschlag, ein Jugendzentrum in den Räumen der Gesamtschule unterzubringen. Zumal sich seitens der Schule bereitwillig gezeigt wurde. Als Versäumnis ist es zu verstehen, dass seitdem nichts geschehen ist.

„Wer beherzt Jugendpolitik in Schwerte verfolgt und ihre Bedeutung anerkennt, der darf bei solchen Themen nicht lange fackeln. Es erscheint unglaubwürdig, dass sich seit damals die Bedarfserhebungen hinziehen.“, kritisiert der Co-Vorsitzende David Malcharczyk.

Ob der Treffpunkt nötig ist, braucht weitweniger hinterfragt zu werden, als wie er jugendgerecht zu gestalten ist. Dies ist nach einem klaren Beschluss zu Gunsten des Jugendzentrums zu untersuchen. Und zwar ohne monatelange Evaluationen, Befragungen und Auswertungen.

Daher sollte auch die Frage nach einem Sozialarbeiter für diesen Treff zurückgestellt werden. Szepanski gibt diesbezüglich zu bedenken: „Die jugendliche Zielgruppe will keinen „Sozialquatscher“ an die Seite gestellt bekommen. Um das Projekt zum Erfolg zu führen, muss hier nach sachgerechten Konzepten gesucht werden.“

Doch das, nachdem es zu einem Bekenntnis für den Jugendtreff seitens Verwaltung und Politik gekommen ist.

Die Pressemitteilung als PDF-Download:

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