Jusos fordern Projekt- statt Objektdiskussionen in der Jugendarbeit!
In den vergangenen Jahren und Monaten sind zu viele Diskussionen um Objekte wie die Skater-Anlage und das Jugendcafe geführt worden, stellen die Jusos auf ihrer letzten Sitzung fest. „Wir wollen uns da gar nicht ausnehmen, allerdings wird es Zeit für ein Umdenken! Die vielfältige Jugendarbeit bei den unterschiedlichen Trägern ist in den Hintergrund getreten. Unna macht eine gute, aber sicherlich noch verbesserungsfähige Jugendarbeit!“, so die Juso-Sprecherin Anke Limbacher.
Sowohl eine Skater-Anlage als auch das von der Jung-Gal geforderte Jugendcafe werden nur von wenigen gefordert. Gerade aber aus den Stadtteilen wie Massen und Königsborn, kommen verstärkt Stimmen, dass Jugendliche Angebote nicht nutzen können. Zum einen ist das Angebot zu gering und zum anderen werden nur bestimmte Zielgruppen angesprochen. Die Unnaer Jusos finden, dass gerade hier in der Jugendarbeit angesetzt werden sollte. Statt zentraler Anlagen, sollte die Jugendarbeit lieber dezentral in den Stadtteilen stattfinden. So hat zum Beispiel das Quartier rund um die Berliner Allee sehr gute Erfahrungen mit einem Streetworker gemacht, der die Jugendlichen aufsucht und sich für ihre Probleme und Sorgen interessiert.
„Die Politik sollte in den anstehen Beratungen über den Jugendförderplan darauf achten, bestehende und gute Einrichtungen wie zum Beispiel die Jugendhäuser zu stärken und vermehrt Projekte in den Stadtteilen durchzuführen“, so der Sprecher Niklas Luhmann.
Die Jusos wollen hier auch noch einmal mit der eigenen Fraktion diskutieren.









Freitag, 25.August 2006 von Sebastian Laaser
Unna, Unterbezirk