Jugend macht Zukunft
30. November 2006 um 22:43 | In Werne | von L.Huebchen | Keine KommentareMit der Aktion „Jugend macht Zukunft“ wollen die Werner Jusos Schluss damit machen, dass Politik in Werne über die Köpfe der Jugend hinweg gemacht wird. Stattdessen wollen wir mit euch als Jugend in einen Dialog eintreten und zusammen Ideen für die Zukunft der Stadt entwickeln. Die Forderung der Werner FDP, ein Stadtjugendparlament zu errichten, klingt zwar auf den ersten Blick überzeugend; schließlich würde ein Jugendparlament doch die Interessen der Jugendlichen ähnlich dem Seniorenbeirat in Stadtrat und Ausschüssen repräsentieren. Aber was die Liberalen dabei übersehen ist, dass mit diesem Modell wieder einmal nicht die Jugend direkt zu Wort kommt und ihre Wünsche äußern kann, sondern diese Aufgabe einem festen Gremium übertragen wird, in dem im Zweifal am Ende doch nur wieder die üblichen Verdächtigen aus den Parteien sitzen. Mit der Aktion „Jugend macht Zukunft“ wollen wir hingegen als Jugend mit der Jugend direkt in drei Schritten die Zukunft der Werner Jugendpolitik diskutieren und weiterentwickeln.
- Zunächst geben wir euch mit unserer ”Klagemauer“ Gelegenheit, mal so richtig Dampf abzulassen, der Politik in Werne mal richtig die Meinung zu sagen und direkt anzusprechen, was falsch läuft in unserer Stadt. Wir werden dazu in der Fußgängerzone eine Mauer aus Schuhkartons aufstellen und euch die Gelegenheit geben, sowohl im Gespräch mit uns als auch mit Zetteln, die ihr ausfüllen und in die Klagemauer stecken könnt, eure Beschwerden loszuwerden. Es soll dabei bewusst noch nicht nach Lösungen gesucht werden. Die Klagemauer will zunächst einmal die Probleme aufzeigen, die ihr als Werner Jugend seht.
- Nach Auswertung der Ergebnisse der Klagemauer wollen wir zusammen mit euch Zukunftsvisionen für die Stadt Werne entwickeln. In dieser Phase ist Kreativität gefragt, es darf herumgesponnen werden, Utopien sind ausdrücklich erlaubt. Auf die Umsetzbarkeit kommt es nicht an, vielmehr sollt ihr eure Stadt beschreiben, wie ihr sie gerne hättet, eine Idealvorstellung von einem lebendigen und lebenswerten Werne. Diese Phase soll als Brainstorming dienen, also Denkrichtungen aufzeigen, an welche die Kommunalpolitiker bisher nicht gedacht haben und nach denen euch bisher noch nie jemand gefragt hat.
- Der dritte Schritt wird es dann sein, aus Kritik und Idealvorstellung konkrete Vorschläge und Aktionen zu entwickeln, eine Art Agenda für den Rat der Stadt Werne, auf der steht, was aus unserer gemeinsamen Sicht in den nächsten Jahren verändert werden muss, damit Werne wieder attraktiv auch für junge Leute wird.
Wir von den Jusos Werne möchten euch herzlich zur Mithilfe bei „Jugend macht Zukunft“ einladen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit euch!
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jugendarbeit, jugendhilfe, jugendpolitik, jugendtreff, jugendzentrum und kampagne
Einladung zur Weihnachtsfeier
30. November 2006 um 18:02 | In Kamen | von Henning | Keine KommentareAm Freitag, den 8. Dezember 2006 feiert der Juso-Stadtverband Kamen eine Weihnachtsfeier. Zu dieser Feier seid ihr herzlichst eingeladen (auch wenn ihr nicht in Kamen wohnt!). Wir feiern ab 19 Uhr im Unikum in der Kamener Innenstadt. Heiko Klanke referriert kurz über die Geschichte der Arbeiterbewegung. Anschließend werden wir zusammen einige Arbeiterlieder singen. Zu Essen gibt es Gulasch mit Beilagen. Bitte meldet euch über das Kontaktformular bis Dienstag, falls ihr auch essen möchtet (7 EUR / Person, allerdings könnt ihr auch nachnehmen und euch „satt essen“). Eine generelle Anmeldung ist nicht unbedingt erforderlich, erleichtert uns aber die Planung. Wir freuen uns auf euren Besuch!
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Weihnachtsfeier
WR: Jugendarbeit ein lohnendes Invest
30. November 2006 um 17:39 | In Unterbezirk, Kamen, Aktionen / Projekte | von Christoph | Keine KommentareKamen. (wig) Es ist das Recht und die Pflicht junger Politiker, sich intensiver als andere mit der Zukunft zu beschäftigen. Traditionell stellen sich die Jungsozialisten dieser Aufgabe mit provokanten Ideen. Am Dienstag Abend zum Thema Kommunale Jugendarbeit.
Es lohnt sich, deren in Kamen erreichtes hohes Niveau zu verteidigen, so die Überzeugung der Diskussionsrunde des Juso-Unterbezirks bei der AWO an der Unnaer Straße. Es lohnt sich auch finanziell für die Stadt, erläuterte Jörn Tautz, Koordinator für mobile Jugendarbeit in Kamen. Wer sich rechtzeitig und mit guten Angeboten um die Jugendlichen kümmert, kann dazu beitragen, dass weniger Jugendliche später in Heimen untergebracht werden müssen. Eine einzige solche Unterbringung kostet die Stadt 45 000 E im Jahr. In Kamen müssen derzeit „nur“ swenige olche Fälle finanziert werden – im kommenden Jahr 28 – deutlich weniger aber als in anderen Städten. Das entlastet den Haushalt und lässt Raum für freiwillige Investitionen, unter anderem in die Jugendarbeit. Die von den Jusos vorbereitete, bewusst provozierende These „Wir brauchen volle Kassen, also kürzt die Jugendarbeit“ geht also in jeder Hinsicht in die falsche Richtung. Das erläuterte auch Ratsmitglied Heiko Klanke, neben Tautz an diesem Abend Referent bei den Jusos. Viel sparen könne man ohnehin nicht – gerade mal rund 1 Million der Kamener Gesamtausgaben in Sachen Jugendhilfe ist freiwillig: Zuschüsse zu den Jugendfreizeiten etwa, Jugendkonzerte oder die Angebote in den Freizeitzentren. Sie stünden übrigens komplett in Frage, wenn die Stadt in die Haushaltssicherung gezwungen würde, erklärte Klanke. Dies langfristig zu vermeiden, hilft aber gerade auch die gute Jugendarbeit. Wobei immer wieder neu definiert werden muss, wo „gute“ Jugendarbeit ansetzen muss, wie Unterbezirksvorsitzender Alexander Rehmeier betonte. Wie weit darf und muss man ersetzen, was Eltern nicht (mehr) an Erziehungsarbeit leisten können? Zu sehr dürfe man die Eltern auch nicht aus ihrer Pflicht entlassen, betonte Heiko Klanke. Andererseits erziehe „auch der Staat nicht schlecht“, wie Beispiele vor allem aus Skandinavien zeigten. Grenzen der Jugendarbeit wurden nach der vielschichtigen Debatte am Ende deutlich: Gegen Mangel an Arbeits- und Ausbildungsplätzen sei man machtlos, betonte Klanke. Nicht aber gegen den Skandal, dass Kindern kein gutes Essen angeboten werden könne. „Wir sind reich genug, um so etwas zu verhindern“, betonte Klanke. Jörn Tautz setzte ans Ende der Diskussion eine etwas zynisch klingende Überlegung. Angesichts der älter werdenden Gesellschaft, könnte es sein, dass man sich noch stärker um das kostbare Gut des Nachwuchses bemühen werde. (WR-Online vom 29.11.06)
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jugendhilfe, jugendpolitik und kommunalpolitik
Jugendarbeit am Ende? (Forum in Kamen)
28. November 2006 um 19:00 | In Termine | von Henning | Keine KommentareDie Veranstaltung findet am
um 19:00 Uhr
in der AWO-Geschäftsstelle (Café) in Kamen,
Unnaer Str. 29a
statt.
Mehr Informationen zu dem Forum findest du hier.
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Hannes Wader
24. November 2006 um 20:00 | In Unterbezirk, Schwerte, Termine | von David | Keine Kommentare
Der große sozialkritische Liedermacher Hannes Wader wird am Abend des 24.11.2006 nach Schwerte in die Rohrmeisterei kommen, um im Zuge seiner „Trotz alledem“-Tour ein weiteres Konzert zu geben.
Hier erfährst du mehr über Hannes Wader.
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rohrmeisterei und wader
Leere Kassen – Jugendarbeit am Ende? (Forum)
20. November 2006 um 17:40 | In Unterbezirk, Kamen | von Henning | Keine KommentareDie Jusos im Kreis Unna führen seit geraumer Zeit das Projekt „Gerecht weiter denken“ durch. Hinter dem Namen „Gerecht weiter Denken“ verbirgt sich eine Veranstaltungsreihe aus Foren und Podiumsdiskussionen. Wir wollen mit Experten und sachkundigen Fachleuten herausfinden, wie junge Menschen in Zukunft im Kreis Unna leben, arbeiten und wirtschaften können. Aus diesen Veranstaltungen wollen wir eine Analyse der derzeitigen Situation erstellen und politische Handlungsaufgaben gewinnen.
Das kommende Thema lautet „Leere Kassen in den Kommunen – Ist die Jugendarbeit am Ende?“. Zu diesem Forum bzw. zu dieser Podiumsdiskussion möchten wir euch, ob Juso oder nicht, sehr herzlich einladen. Als Fachleute werden Jörn Tautz (Streetworker der Stadt Kamen) und Heike Gutzmerow (Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses der Stadt Unna) anwesend sein. Wir wollen mit den Gästen und dem Publikum diskutieren, ob beispielsweise die Politik versagt hat, ob Jugendarbeit überhaupt noch zeitgemäß ist und ob z.B. auch die Schule bestimmte Aufgaben übernehmen muss.
Die Veranstaltung findet am
um 19:00 Uhr
in der AWO-Geschäftsstelle (Café) in Kamen,
Unnaer Str. 29a
statt.
Wir würden uns freuen, euch begrüßen zu können. Hier findest du eine Anfahrtsskizze:
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forum, gerecht und jugendarbeit
Forum Integration
19. November 2006 um 17:01 | In Unterbezirk | von Alexander Rehmeier | Keine KommentareDer Juso Unterbezirk Unna veranstaltete in Zusammenarbeit mit den Jusos Selm ein Forum zum Thema Integration. Unter der Fragestellung „Ist die Integration in Deutschland gescheitert?“ diskutierten Dr. Dieter Wiefelspütz, Innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Xhavit Lokaj, Mitglied in der Integrationskonferenz des Kreises Unna und Thilo Scholle, stellv. Juso- Landesvorsitzender. Der Bundestagsabgeordnete Dieter Wiefelspütz aus dem Kreis Unna sieht eine ungerechte Verteilung der Chancen für Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Menschen genießen weniger Bildungschancen in Deutschland als Menschen ohne Migrationshintergrund. Hier sieht der Innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion dringenden Handlungsbedarf der Großen Koalition. Der Staat muss seine Verantwortung war nehmen, um die Probleme rund um die Integration lösen zu können. Xhavit Lokaj der die Problematik an seiner eigenen Person kennen lernte, fühlt sich als Deutscher, der aus einer anderen Kultur kommt. Er fordert mehr Engagement der Politik und lobt die Anstrengungen in der schwarz-roten Koalition, wie z.B. die Integrationskonferenz. Xhavit Lokaj studiert in Dortmund und engagiert sich im Kreis Unna für eine bessere Integration der Menschen die nach Deutschland eingewandert sind. Thilo Scholle griff die aktuelle Diskussion um die Parallelgesellschaften auf und fragt in seiner Funktion als Moderator ob es diese oft benannten Phänomene „Parallelgesellschaften“ überhaupt gebe. In der Diskussion wird deutlich, dass der Begriff Parallelgesellschaften in der öffentlichen Auseinandersetzung oft negativ und falsch gebraucht wird. Es gibt nur wenige Ausländer, die ohne Kontakt zu deutschen Bürgerinnen und Bürgern leben und sich von der Gesellschaft abgrenzen. Zudem ist es verständlich, dass sich Menschen aus einer Region treffen und zusammen leben. Dieses Zusammentreffen der Kulturen muss nicht zwingend negative Auswirkungen haben. Ein Beispiel hierfür ist der bekannte Stadtteil Chinatown in New York, indem die chinesischen Einwanderer in den USA leben, arbeiten und wirtschaften. Ein wichtiges Mittel um ein friedliches Zusammenleben in Deutschland mit unterschiedlichen Kulturen zu ermöglichen ist, dass die Menschen die gleiche Sprache sprechen und sich austauschen können. Folglich muss mehr investiert werden, um Menschen mit Migrationshintergrund die deutsche Sprache näher zu bringen. Die Jusos verlangen, dass die Vorurteile gegenüber Ausländern abgebaut und dass ihnen Chancen eingeräumt werden. Für ausländische Jugendliche ist es oftmals wesentlich schwerer eine Ausbildungsstelle zu bekommen als für deutsche Jugendliche. Deshalb ist die Arbeitslosenquote bei Migranten erschreckend hoch. Auch vermitteln die Medien immer wieder nur die schlechten Beispiele der Integration. Statt auf die Erfolge aufmerksam zu machen, werden immer wieder negative Berichte veröffentlicht, da diese die Auflage und Quoten erhöhen. Dieter Wiefelspütz sieht diese Problematik nicht nur in Deutschland. Er verweist auf das Beispiel USA. Dort werden die Dunkelhäutigen oft als Kriminelle angesehen. Gleichzeitig sind sie es, die zu wenig Chancen haben. Man findet die Dunkelhäutigen in allen schlecht bezahlten Berufen wieder aber nur selten in führenden und gut bezahlten Jobs. Aus diesem Grund möchte der MdB Wiefelspütz Ausländer in Deutschland besonders fördern. Die Jusos wollen sich in den nächsten Monaten weiter mit der Thematik beschäftigen und fordern, dass alle Menschen die im Kreis Unna wohnen auch wählen dürfen. Somit würden Menschen mit Migrationshintergrund besser in die Gesellschaft integriert. Auch rufen die Diskussionsteilnehmer alle von der Thematik Betroffenen auf sich in die Diskussion einzubringen und sich politisch für mehr Chancengleichheit zu engagieren.
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Heiko hofft (Video)
15. November 2006 um 12:58 | In Unterbezirk, Bundespolitik | von Henning | 6 KommentareDer Juso-Bundesverband hat passend zur neuen Grundsatzprogrammdebatte einen Wettbewerb eröffnet. Es sollte ein Beitrag eingeschickt werden, der sich um die Thematik des neuen Programms kümmert. Dass ein Unterbezirk – genauer gesagt: der UB Unna – solch ein Video einschickt, haben sie vermutlich nicht erwartet.
Wie schon im Bericht über die Klausurtagung zu lesen hat der UB Unna auf seiner Klausurtagung nach 12 Stunden inhaltlicher Arbeit noch ein kleinen Song verfasst. Unter dem Titel „Heiko* hofft“ beschreibt der Juso-UB, dass das neue Grundsatzprogramm den deutschen Bürgerinnen und Bürger mehr Spaß am Leben bringen kann. Und „Heiko“ kommt an: Der UB-Vorstand ist zum „Finale“ Anfang Dezember nach Berlin eingeladen. Auf der „Grundwertekonferenz“ wird auch der bundesweiter Sieger bekannt gegeben. Also drückt die Daumen! Hier das Video und der Songtext:
HEIKO HOFFT (dirty version)
freiheit ist ein menschenrecht
und trotzdem geht’s dem heiko schlecht
warum? warum?
grenzenlos ist nur der himmel
und die macht des kapitals
frei ist nur der wirtschaftsfimmel
lasst sie doch die alten ’schrecken
befreit das proletariat!
bridge:
I: freiheit und gleichheit und solidarität :I
refrain:
heiko,
warum macht dir f***** keinen spaß mehr?
ist hartz IV wieder richtig knapp?
macht der gesundheitsfonds dich furchtbar schlapp?
geht am infostand auch nichts mehr ab
und steinbrück immer… papperlapapp.
gerechtigkeit ist nur ein wert
doch schärfer ist ein and’res schwert
- die gleichheit! die gleichheit
frauen, männer, rentner, penner
und der rest der unterschicht
alle sollen gleiche sein,
nur die bekloppten nazis nicht.
gleich ist das proletariat.
bridge und refrain
solidarität ist frieden
eingeschränkt gilt nur im krieg
wir siegen! wir lieben!
beim kampf alle zusammenfassen
zum ende aller alten klassen
das ist ewig unser sieg!
wir streiten für zusammenhalt.
globales proletariat!
bridge
refrain:
heiko,
jetzt macht f***** endlich wieder spaß!
wir sind die stärkste der partei’n
das grundsatzprogramm wird unser sein
wir reißen die paläste ein
befriedigung ist mein und dein
glückauf! glückauf!
musik: henning „the hoff“ tillmann;
lyrics: scholle, a. limbacher, k. limbacher, laaser, michel, biederbeck, seemann, rehmeier, tillmann, reinold, baldschun
special thanks to: partykommando
video: sebastian laaser
*) Es existiert NATÜRLICH kein Bezug zu einem wirklichen Heiko. Schließlich sind wir doch alle etwas Heiko, oder?
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grundsatzprogramm und heiko
Jusos: Jugendcafé nicht um jeden Preis!
10. November 2006 um 16:12 | In Unna | von Anke | Keine KommentareIn einem Schreiben an die SPD-Fraktion distanziert sich der Kinder- und Jugendring von der Idee ein Jugendcafé zu gründen. Der Vorsitzde Dietrich Schneider schreibt in seiner Stellungnahme an die Ratsfraktion: Höchste Priorität genießt „die Absicherung und konzeptionelle Weiterentwicklung der Jugendhäuser und der vorhandenen dezentralen Einrichtungen“.
Diese Position des Kinder- und Jugendringes unterstützen die Unnaer Jusos zum Jugendcafé. Zwar höre man an der einen oder anderen Stelle, dass sich ein Café einrichten ließe, jedoch so richtig konkret sei bisher niemand geworden. „Genau wie der Kinder- und Jugendring haben wir Zweifel daran, dass auch langfristig die unseres Erachtens nach notwendige pädagogische Begleitung gesichert ist. Darüber hinaus muss allen Beteiligten auch klar sein, dass mit der Einrichtung eines Cafes auch Folgekosten anfallen – wer übernimmt diese Kosten?“, fragen sich die Juso-Sprecher Anke Limbacher und Niklas Luhmann. Dabei müsse auch immer die Frage gestellt werden, wer letztendlich das Angebot auch wahrnimmt? Selbst von der JungGal, die die Diskussion ins Rollen gebracht hatte, hört man seitdem wenig zum Jugendcafé. Für die Jusos in Unna hat daher Priorität, dass die bisherigen Angebote gesichert sind und die Jugendarbeit in den Stadtteilen gestärkt und ausgebaut wird.
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jugendcafé, jugendeinrichtung, jugendpolitik und jugendtreff
Fazit aus der Arbeit der Schulministerin
9. November 2006 um 15:41 | In Fröndenberg, Presse | von Alexander Rehmeier | Keine KommentareDie Jusos Fröndenberg freuen sich zusammen mit der Stadt Fröndenberg über den Besuch der Schulministerin Barbara Sommer in der Gemeinschaftsgrundschule. Auch begrüßen die Jusos, dass die schwarz-gelbe Landesregierung die Leseförderung der abgewählten rot-grünen Regierung weiter betreiben möchte. „Im Bereich der Leseförderung ist es wichtig zu investieren und die Kinder in ihrer Lesefähigkeit zu unterstützen“, sagt der Vorsitzende der Jusos Fröndenberg Alexander Rehmeier. Allerdings kritisieren die Jusos Fröndenberg das Bildungskonzept der Schulministerien. Die Leseförderung ist lediglich auf einen sehr kurzen Zeitraum begrenzt und hier fordern die Jusos eine Ausweitung der Mittel zur Leseförderung. Nach Ansicht der Jungsozialisten muss die Leseförderung dauerhaft und nicht nur für drei Monate finanziert werden.
Auch sieht der SPD-Nachwuchs erhebliche Mängel in der Bildungspolitik der Schulministerin. „Noch nie in der Geschichte NRWs wurde das Bildungssystem so negativ beeinflusst wie es die Ministerin Sommer getan hat“, sind sich die Jusos sicher. Seit dem Amtsantritt der schwarz-gelben Koalition wurden aus dem Mittelalter die Kopfnoten ausgegraben, die Rechte der Schülerinnen und Schüler durch die Abschaffung der Drittelparität gemindert und die Schulbezirksgrenzen abgeschafft. Dies führt zu einer ungleichen Chancenverteilung, da sich Ghettoschulen bilden können. „Durch die Reformen der Schulministerin hängt Bildung in NRW noch mehr vom Geldbeutel der Eltern ab. Dies zeigt, dass die schwarz-gelbe Koalition die Gründe für das schlechte Abschneiden bei Pisa nicht verstanden hat“, ist sich Alexander Rehmeier sicher.
Auch durch die Einführung von Studiengebühren werden ganze gesellschaftliche Schichten der Zugang zur Bildung verwehrt. „Von diesen Gebühren werden auch zahlreiche Studentinnen und Studenten aus der Stadt Fröndenberg betroffen sein“, warnen die Jusos vor der Umsetzung der beschlossenen Studiengebühren. Einen weiteren Punkt den die Jusos an der nach Fröndenberg gereisten Schulministerin kritisieren, ist das gebrochene Wahlkampfversprechen 4000 Lehrer einzustellen. „Wenn man in den Haushalt des Landes schaut, ist ersichtlich, dass die Bürgerinnen und Bürger mit diesem Versprechen getäuscht wurden“, ist der Jungsozialist Alexander Rehmeier von dem Bruch des Wahlversprechens enttäuscht. Aus den genannten Gründen fordern die Jusos Fröndenberg von der Schulministerin Barbara Sommer:
- Dauerhafte Mittel zur Leseförderung der Kinder
- Eine komplette Überarbeitung des neuen Schulgesetzes
- Das Einstellen von mehr Lehrerinnen und Lehrer zur Bekämpfung des Unterrichtsausfalls
- Die Zurücknahme der Kürzungen in Höhe von 104 Mio. Euro für die Kindertageseinrichtungen
- Die Abschaffung der Studiengebühren
- Ein längeres Lernen der Kinder in der Grundschule bis zur 6. Klasse – Den Ausbau der Gesamtschule in NRW
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schule, schulgesetz, schulministerin und schulreform
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