Jusos gegen die Streichung der freiwilligen Ausgaben
Folgender Bericht ist heute in der WR, WP und WAZ zu lesen:
Jusos: “Ein sozialer Kahlschlag”
Fröndenberg. Mit Verwunderung haben die Fröndenberger Jusos erfahren, dass die Jugendorganisation der FDP, die Jungen Liberalen, für einen radikalen Kurswechsel in der Haushaltspolitik plädieren und alle freiwilligen Ausgaben überprüfen möchten. Die Jusos vermuten hinter diesen Überlegungen einen sozialen Kahlschlag der Julis in der Stadt Fröndenberg.
Mit der Forderung, die freiwilligen Ausgaben der Stadt Fröndenberg zu reduzieren, meinen die Julis, dass im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich gespart werden soll. Das heißt, dass die Julis den Vereinen die Fördermittel entziehen und den Auszubildenden bei der Werkstatt Unna die Ausbildungsplätze streichen möchten. „Ich bin schockiert, dass eine Jugendorganisation in Fröndenberg solche radikalen Gedanken verfolgt”, reagiert der Juso-Vorsitzende Alexander Rehmeier. Gerade im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich darf nach Ansicht der Jusos nicht mehr gespart werden.
Um eine attraktive Stadt zu sein und zu bleiben, muss die Politik nach Ansicht der Jusos, weiterhin kulturelle Veranstaltungen, die Sportvereine, die Jugendarbeit, Sportstätten und Schwimmbäder finanzieren und unterstützen. Der Sozialdemokrat Alexander Rehmeier ist sich sicher, dass eine generelle Streichung der freiwilligen Ausgaben mit der SPD nicht zu machen ist. Dass die Julis die Streichung der freiwilligen Ausgaben mit dem Satz “Keine Finanzpolitik auf dem Rücken der jungen Generation” begründen, sehen die Jusos als populistisch an. „Die Julis wollen verschiedene Generationen gegeneinander aufbringen“, sind sich die Jusos sicher. Für die jungen Sozialdemokraten kann nur eine gemeinsame Lösung der Probleme aller Generationen zum Erfolg führen. “Wir dürfen nicht die Generationen gegeneinander ausspielen”, plädieren die Jusos. “Wer Sportvereinen das Geld streicht und Jugendlichen in der Werkstatt Unna den Ausbildungsplatz nehmen möchte, mache keine Politik für die junge Generation.”
(Quelle: www.westfaelische-rundschau.de)









Freitag, 26.Januar 2007 von Alexander Rehmeier
Fröndenberg, Presse