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Gemeinsame Initiative für den Frieden!

Freitag, 30.März 2007 von

Bundespolitik

Die Jusos in der SPD fordern, zusammen mit den anderen politischen Jugendverbänden, ein sofortiges Ende der Gewalt in Darfur. Die internationale Gemeinschaft muss ihrer Verantwortung zum Schutz der Zivilbevölkerung endlich nachkommen. Ein besonderer Appell wird an die Bundesregierung gerichtet, die durch ihren Vorsitz in der Europäischen Union und der G8, eine besondere Verantwortung hat, sich für den Frieden und die Beendigung der Gewalt im Darfur einzusetzen.

Seit Beginn der Kämpfe in der westsudanesischen Region Darfur im Februar 2003 sind bereits über 400.000 Menschen direkt oder an den Folgen des Konfliktes gestorben, mehr als 2,5 Millionen sind auf der Flucht. Massenvergewaltigungen und Massaker prägen den grausamen Alltag im Westen Sudans. Viele internationale Hilfsorganisationen haben keinen Zugang mehr zu großen Gebieten, in denen ihre Hilfe dringend benötigt wird.

Am Donnerstag, den 29. März 2007, überreichte die stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende Cordula Drautz, zusammen mit Vertretern der anderen Jungendverbände, den Resolutionstext an den Bundestagsabgeordneten Christoph Strässer (Sprecher für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der SPD-Bundestagsfraktion), Kerstin Müller (Bündnis 90/Die Grünen), Hartwig Fischer (CDU) und Marina Schuster (FDP) im Reichstagsgebäude.

Wir Jusos machen damit auf die Lage im Darfur aufmerksam und senden ein Signal zum EU-Außenministertreffen vom 30./31. März in Bremen. Die europäischen Regierungen müssen zügig und entschlossen handeln.

„Beendet die Gewalt in Darfur!“-Resolution

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