Im Kreis Unna sind Nazis unerwünscht
29. April 2007 um 22:01 | In Unterbezirk, Kamen, Presse | von Alexander Rehmeier | Keine Kommentarewww.westfaelische-rundschau.de:
Bunte Einheit gegen braune Parolen
Kamen. (wol) Vor einem neuen Generalangriff der Braunen auf das Ruhrgebiet warnte am Samstag an der Maibrücke der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Wolfram Kuschke. Viele Kamener aber gaben dort ein deutliches Zeichen für die Bereitschaft, sich dem entgegen zu stellen.
Die schwarzen Hemden der Kamener Antifaschisten, die roten der Jusos und die fröhlich-bunten der Bürgerinitiative Zivilcourage gaben ein farbenkräftiges Bild ab an der Maibrücke. Knapp 500 Kamener versammelten sich hier um deutlich zu machen, dass Neonazis nach ihrer Ansicht in dieser Stadt nichts verloren hätten. DGB und Parteien, Pfarrer und Schriftsteller solidarisierten sich mit diesem Anliegen. Ungewohnt persönlich wurde Bürgermeister Hermann Hupe in seiner Ansprache. Er habe schon überlegt, ob so etwas hierher gehöre, und sei doch überzeugt gewesen, dass das nationalsoizialistische Kapitel der Geschichte unzählige persönliche Schicksale geprägt habe. Hupe verlas eine Passage aus dem Brief einer Mutter an ihre Tochter, geschrieben in einem Frauenvernichtungslager 1945. Absender war seine Großmutter, Adressat seine Mutter. Für Hupe war dieser Brief ein Beispiel für einen Aufruf zur Menschlichkeit, der nicht vergessen werden dürfe.
Der Bürgermeister erinnerte an die Tradition seiner Vorgänger, die die internationalen Kontakte der Stadt im Sinne der Versöhnung immer weiter ausgebaut hätten, nach Israel und in die Türkei zum Beispiel. Solche Traditionen, wie auch 60 Jahre friedliche Demokratie in Deutschland, werde man immer wieder neu sichern müssen. Und wer versuche, dieses Handeln zu stören, für den sei und bleibe in dieser Stadt kein Platz.
Ein Sprecher der Kamener Antifa forderte aktiven Widerstand gegen immer neue Anläufe von rechts. Mit Ignoranz sei dieses Problem nicht zu lösen. Es bleibe immer die Gefahr, dass Jugendliche gewonnen werden könnten von den Protagonisten eines rechten Radikalismus. Und gefährdete Jugendliche gebe es auch heute und auch in Kamen. Deshalb sei mehr zu tun als der Widerstand gegen organisierte Neonazis. Erst das Ende jeder Diskriminierung und Unterdrückung entziehe den Boden für solchen Extremismus.
Wolfram Kuschke gab solchen Anläufen einen Namen. Als Regierungspräsident schon habe er erlebt, wie ein Dortmunder Neonazi versucht habe, braune Horden durch Dortmund, Hamm und den Kreis Unna laufen zu lassen. Nach einigen Jahren Pause gebe es nun neue Anläufe, die sich auch noch ausgerechnet fest machten am 1. Mai. Und tatsächlich fand sich besagter Dortmunder Neonazis wenig später in der rechten Schar auf dem Willy-Brandt-Platz.
Dass man auch schweigend Widerstand signalisieren kann, bewiesen gleichzeitig rund 150 Kamener in der katholischen Kirche. Kurzfristig hatten die Seelsorger der Stadt zum Friedensgebiet in der Kirche gebeten. „Wir wollen deutlich machen, dass Christen nicht mitmachen, wenn vergessene Parolen wieder aufgegriffen werden“, so Pfarrer Hans-Martin Böcker. „Gegen Rassismus und dumpfe Gewalt“ aber erhoben die Kirchen auch ihre lauteste Stimme: Sie ließen als Aufruf für den Frieden die Glocken läuten.
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Die Gegendemo zeigte Wirkung
29. April 2007 um 21:53 | In Unterbezirk, Kamen, Presse | von Alexander Rehmeier | Keine Kommentarewww.westfaelische-rundschau.de:
Festnahmen in Kamen verzögerten Auftritt in Paderborn
Kamen. (wol) „Eine neue Jugend, eine alte Idee“ stand auf einem der Transparente, das die Neonazis mitbrachten zum Gastspiel auf dem Willy-Brandt-Platz. Mehr als ein paar dumpfe Anklänge an eine alte Ideologie wurden sie dort auch nicht los.
Es war ein kleiner Haufen, der dort anreiste. Wortführer ließen sich identifizieren als Rechtsextreme aus Dortmund oder Hamm, ein weiteres Transparent brachten die Neonazis laut eigenem Bekunden aus Gütersloh mit. Sie waren auf Tournee am Samstag. Vor dem Auftritt in Kamen hatten sie am Morgen schon in Recklinghausen und in Castrop Rauxel versuchen wollen, ihre Parolen loszuwerden. In Recklinghausen fuhren sie unverrichteter Dinge wieder weg, wie die Polizei später mitteilte. In Castrop Rauxel fand überhaupt nichts statt. Eine weitere Station war am Nachmittag noch in Paderborn geplant, sollte sich durch den Verlauf in Kamen jedoch erheblich verzögern. Hier auf dem Willy-Brandt-Platz blieb es bei ein paar kleinen Provokationsspielchen. Neonazis vesuchten Beobachter jenseits der Polizeiabsperrung zu fotografieren, sie verlasen die Auflagen der Polizei und versuchten damit doch noch all jene aktuellen Verfremdungen nationalsozialistischer Symbolik zu nennen, die ihnen eigentlich verboten waren.
Was sie aber sagen wollten, ging unter im Chor der Trillerpfeifen und „Nazis raus“-Rufe. Obwohl die Teilnehmer der Gegenkundgebung den Willy-Brandt-Platz nicht betreten sollten, fanden sich dort genug Kamener ein, um die Redeversuche der Rechten zu übertönen. Ausgerechnet Bundestagsabgeordneter Rolf Stöckel und der Leiter des Jugendkulturcafes, Feret Altas, scheiterten dagegen zunächst an einer polizeilichen Zugangssperre. Stöckel wollte das nicht kommentieren, die Polizei wisse besser, wie mit einem solchen Tag umzugehen sei.
Tatsächlich hatten starke Einsatzkräfte aus der Region das Geschehen gut unter Kontrolle und vermieden dennoch allzu massive Präsenz. Eingreifen wurde aber notwendig, als zu Beginn der Veranstaltung ein Handgemenge zwischen Rechten und Gegendemonstranten entstand. Ein Teilnehmer der Gegendemonstration wurde festgenommen, nachdem er mit Stöcken und Steinen Teilnehmer beworfen hatte – auch Rolf Stöckel waren übrigens Steine zum Mitmachen angeboten worden, die der Bundestagsabgeordnete aber dankend abgelehnt hatte. Zwei Teilnehmer der rechtsextremen Versammlung wurden wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung vorläufig festgenommen – was die rechten Organisatoren zu einer kleinen Erpressung motivierte. Eigentlich sei man für diesen Tag in Kamen fertig, betonte ein Redner. Wenn die beiden „Kameraden“ aber nicht umgehend auf freien Fuß gesetzt würden, wolle man die genehmigte Zeit bis 15.30 Uhr ausschöpfen. Die Polizei ließ sich nicht beeindrucken. Die beiden Festgenommenen wurden sorgfältig verhört und kamen erst gegen 15.30 Uhr frei. Die Abreise der Rechten nach Paderborn verzögerte sich auf diese Weise – was im Zusammenhang deutlich machte: Die Provokation am Samstag in mehreren Städten ging tatsächlich nur von einer Gruppe aus – und die war relativ überschaubar.
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Nachtvolleyballturnier: Ein riesiger Erfolg!
29. April 2007 um 16:39 | In Kamen, Presse | von Henning | Keine Kommentare(Pressemitteilung) Die Juso-Sprecher Marian Flörke und Henning Tillmann können im Namen der Jusos in Kamen ein hocherfreuliches Fazit ziehen: 17 Mannschaften, und damit sogar vier Mannschaften mehr als im Vorjahr, schmetterten in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf den drei Spielfeldern „Freiheit“, „Gerechtigkeit“ und „Solidarität“ die Bälle über die Netze. „Ich weiß gar nicht, wie wir das nächstes Jahr noch toppen können“, erläutert Marian Flörke mit Freude über die mehr als 300 Besucher, die auf Spieler und Zuschauer aufgeteilt waren. Nach dem Ende der Vorrunde um kurz nach Mitternacht wurden die Mannschaften in drei Hauptgruppen eingeteilt.
Die guten Teams spielten um den Kurt-Schumacher-Pokal (gewonnen von „Die Perfektion“), die besseren um den Willy-Brandt-Pokal („Hans Meiser Beacher Team“) und die besten Teams spielten um die ersten drei Plätze. Bronze holte sich die „Monsterblock AG“, den zweitgrößten Pokal sicherten sich die „Pappenberger“ und „Die Knuts“ wurden bei der Siegerehrung um kurz vor vier Uhr mit dem ersten Platz gekrönt.
Zwischen den Partien hatten die SpielerInnen die Möglichkeit das schöne Wetter außerhalb der Gesamtschulhalle 1 bei einer Bratwurst und einem Pils zu genießen. Außerdem informierten die Jusos über ihre aktuelle Themen wie die Forenreihe „Jugendarbeitslosigkeit in Kamen“ und den Kampf gegen Rechtsextremismus. „Jetzt kommen wir aus der ganzen Sache nicht mehr heraus“, witzelt Henning Tillmann, „das Nachtvolleyballturnier, das letztes Jahr als einmalige Aktion geplant war, wird auch nächstes Jahr wieder stattfinden. Ist doch klar!“. Denn, und das ist das Wichtigste, allen Beteiligten hat der Abend sehr viel Spaß gemacht.
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nachtvolleyballturnier
Gegenkundgebung ein wichtiges Zeichen
29. April 2007 um 16:38 | In Kamen, Presse | von Henning | Keine Kommentare(Pressemitteilung) Mehrere hundert Bürgerinnen und Bürger erschienen zu der Kundgebung gegen den Neonazi-Aufmarsch, die von der Kamener Bürgerinitiative „Zivilcourage“, der Antifa Kamen und den Jusos Kamen organisiert wurde. Der Juso-Stadtverband Kamen bewertet dies als ein richtiges und wichtiges Zeichen gegen den Versuch, rechtsextreme Strukturen in Kamen aufzubauen. Vor allem unter Beachtung der sehr kurzen Vorbereitungszeit von nur vier Tagen ist die Resonanz mehr als zufrieden stellend. „Allerdings glaube ich, dass manche Kamener den Ernst der Lage noch nicht verstanden haben“, betont Juso-Sprecher Henning Tillmann, „Rechtsextremismus ist kein negatives Phänomen der neuen Bundesländer, sondern wie der Samstagvormittag gezeigt hat, ein Problem, das bis vor unsere Haustür kommt“. Die Kamener Jungsozialisten fordern daher einen klaren Kampf aller Parteien und aller Bürger gegen die Antidemokraten, um den Aufbau einer Struktur im Kreis Unna zu verhindern.
Die Initiatoren der Gegenkundgebung hat es ebenfalls gefreut, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger getraut haben, sich vor die Neonazis zu stellen und ihnen klar und deutlich zu sagen, dass sie hier unerwünscht sind.
Die Jusos Kamen rufen dazu auf, sich an den Veranstaltungen gegen den Neonazi-Aufmarsch in Dortmund am 1. Mai, bei dem mehr als 1.000 Rechtsextreme erwartet werden, zu beteiligen. Die Antifa Dortmund beginnt mit ihrer Demonstration um 10 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs, der Dortmunder Oberbürgermeister ruft zusammen mit dem DGB zu einer Gegenkundgebung am Platz der Alten Synagoge vor dem Dortmunder Stadttheater ebenfalls um 10 Uhr auf.
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demonstration, neonazi, rechtsextrem und rechtsradikalismus
Gegenkundgebung & Nachtvolleyballturnier
29. April 2007 um 04:00 | In Kamen | von Henning | Keine KommentareEin aus Juso-Sicht sehr erfolgreicher Tag ist zu Ende gegangen. Zu der Gegenkundgebung, die von der Antifa Kamen, Zivilcourage e.V., den Jusos Kamen, uvm. organisiert wurde, sind mehrere hundert Bürgerinnen und Bürger erschienen. Dies ist erfreulich, allerdings dürfen wir uns darauf nicht ausruhen. Eine genaue Pressemitteilung folgt.
Das Nachtvolleyballturnier war ein grandioser Erfolg. Über 300 Besucher insgesamt, davon viele aufgeteilt auf die 17 Teams (Vorjahr: 13 Teams) spielten in der Gesamtschulhalle 1. Vielen Dank an alle Teams und Besucher! Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, ich hoffe euch auch! Eine genaue Pressemitteilung folgt.
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demonstration, nachtvolleyballturnier, neonazi, rechtsextrem und rechtsradikalismus
Nachtvolleyballturnier in Kamen
28. April 2007 um 20:00 | In Termine | von Henning | Keine KommentareDie Jusos Kamen veranstalten auch dieses Jahr wieder ein Nachtvolleyballturnier!
Hier klicken: Zum Anmeldeformular und weiteren Informationen!
Hier findest du einen Bericht und viele Fotos vom Nachtvolleyballturnier 2006.
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Aufruf zur Gegendemonstration
25. April 2007 um 11:32 | In Kamen, Presse | von Henning | Keine Kommentare(Pressemitteilung) Einige Jahre ist es still gewesen in Kamen und es kam das Gefühl auf, Rechtsradikalismus sei ein weit entferntes Problem. Ein Problem, das möglicherweise nur in den neuen Bundesländern existiert. Weit gefehlt. Rechtsradikale oder besser ausgedrückt: Neonazis gibt es auch in unserem Umkreis. Vor allem Hamm und Dortmund haben enorme Probleme.
Die Jusos im Kreis Unna beobachten seit einiger Zeit, dass sich die rechtsradikale Szene auch wieder in unserem Kreis breitmachen will. Dies fällt vor allem im Nordkreis auf, aber auch durch die Berichte der letzten Zeit (Stichwort: Lindenbrauerei als NPD-Schulungszentrum) ist ersichtlich, dass Kamen mittendrin liegt. Jetzt legen es die braunen Antidemokraten drauf an: Sie wollen in Kamen für ihre menschenverachtende Ideologie werben. Wir könnten so tun als wären sie nicht da, sie ignorieren. Es wäre ein großer Fehler! Dies zeigt das Beispiel Hamm, die diese Taktik gewählt haben und nun fast monatlich Neonazi-Aufmärsche verzeichnen können. Die Rechtsradikalen freuen sich, wenn sie in Ruhe gelassen werden. Diese Freude gönnen wir ihnen nicht.
Der Juso-Stadtverband Kamen bittet – nein: fordert! – alle Bürgerinnen und Bürger auf, am Samstag bei der Gegendemonstration teilzunehmen. Damit Neonazis weiterhin einen großen Bogen um Kamen machen.
ORT WURDE VERLEGT!!!!! Jetzt: Alte Maibrücke!
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demonstration, neonazi, rechtsextrem und rechtsradikalismus
Neonazi-Aufmarsch in Kamen! Gegendemo!
24. April 2007 um 13:28 | In Unterbezirk | von Henning | Keine KommentareAm kommenden Samstag Mittag (28.4.) marschieren Neonazis durch den Kreis Unna. Genauer gesagt durch Kamen. Die Jusos Kamen organisieren zusammen mit der Antifa und dem Verein „Zivilcourage“ eine Gegendemonstration. Genaue Details werden bekannt gegeben. Jeder Juso aus dem Kreis Unna ist hiermit aufgefordert, zu der Gegendemo zu erscheinen! Dies ist die Pflicht eines jeden Demokraten und vor allem Juso!
Genaue Infos folgen.
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demonstration und rechtsradikalismus
Dortmund mobilisiert gegen Neonaziaufmarsch am 1. Mai
21. April 2007 um 14:34 | In Unterbezirk | von Alexander Rehmeier | Keine Kommentare„Augen auf gegen Rechts“ – Gemeinsamer Aufruf an Bürgerinnen und Bürger
Gemeinsam rufen der Dortmunder Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und der „Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus“ die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt auf, am 1. Mai 2007 ein deutliches Zeichen gegen den Versuch von Rechtsextremisten zu setzen, ausgerechnet an diesem Tag in Dortmund ihre verfassungsfeindlichen, antidemokratischen und fremdenfeindlichen Thesen zu verbreiten. Gerade in Dortmund mit seinen zivilgesellschaftlichen Traditionen und Tugenden wie Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit, Toleranz und Solidarität darf am „Tag der Arbeit“ nicht vergessen werden, dass es die ideologischen Ziehväter der heutigen Neonazis waren, die zwischen 1933 und 1945 auch die gewählten Vertreter von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Hass und Verfolgung überzogen haben. Wir werden es nicht unwidersprochen hinnehmen, wenn eine kleine, aber lautstarke Gruppe Ewiggestriger in unserer Stadt ihr völkisches und antidemokratisches Weltbild verbreiten will. Darüber kann auch nicht hinweg täuschen, dass sich das rechtsextreme Spektrum, zu dem erstmals neben den stadtbekannten Neonazis auch die NPD und niederländische Neofaschisten gehören, sich scheinbar der Probleme der so genannten kleinen Leute annimmt – die Rattenfängermethoden bleiben die gleichen.
Gedenk- und Protestveranstaltung
Dienstag, 1. Mai 2007,
10.00 Uhr Platz der Alten Synagoge vor dem Dortmunder Stadttheater
mit Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer, Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Superintendent Hartmut Anders-Hoepgen, Vorsitzender des Vorstandes der Vereinigten Kirchenkreise Dortmund und Lünen, Propst Andreas Coersmeier, Katholische Stadtkirche, Charlotte Muche, Jugendring Dortmund, und Karl-Heinz Czierpka, Bezirksvorsteher des Stadtbezirks Dortmund-Brackel. Am Rahmenprogramm wirken die Dortmunder Schauspieler Ines Burkhardt und Claus Dieter Clausnitzer mit.
Ausdrücklich begrüßen wir es, dass das bürgerschaftliche Engagement gegen den Aufmarsch von Rechtsextremisten auf der anschließenden Maifeier des DGB im Dortmunder Westfalenpark sowie nachmittags auf der Kundgebung „Bunt statt Braun“ mit ökumenischem Gottesdienst im Bereich der Stadtbezirke Innenstadt Ost / Brackel nahe der Veranstaltung der Neonazis deutlich werden soll. An diesem 1. Mai 2007 wird die Stadt Dortmund der geplanten Verbreitung volksverhetzender Thesen ihren zivilgesellschaftlichen Reichtum entgegenstellen.
Dr. Gerhard Langemeyer Oberbürgermeister der Stadt Dortmund
Eberhard Weber Vorsitzender DGB Östliches Ruhrgebiet
Pfarrer Friedrich Stiller Sprecher des Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus
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Jusos verschenken hunderte, knallrote Ostereier
8. April 2007 um 13:13 | In Fröndenberg | von Alexander Rehmeier | Keine KommentareWie jeden Samstag vor dem Osterwochenende trafen sich auch dieses Jahr der SPD-Stadtverband und die Jusos Fröndenberg, um gemeinsam den Fröndenberger Bürgerinnen und Bürgern mit vielen hundert Ostereiern „Frohe Ostern“ zu wünschen.
Hunderte, knallrote Ostereier, aus heimischer Herkunft, verschenkten die Jusos und die Sozialdemokraten in der Fröndenberger Innenstadt von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr und nutzten die Gelegenheit mit den Passanten ins Gespräch zu kommen.
Neben den beiden Organisatoren Davis Kubitzek, SPD-Stadtverbandsvorsitzenden, und Alexander Rehmeier, Juso-Vorsitzender, nahmen Egon Krause, Bürgermeister der Stadt Fröndenberg, Martin Streich, Vorsitzender des Ortsverein Mitte, und zahlreiche Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten und Jungsozialistinnen und Jungsozialisten an der Osteraktion teil.
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