Gegenkundgebung ein wichtiges Zeichen
(Pressemitteilung) Mehrere hundert Bürgerinnen und Bürger erschienen zu der Kundgebung gegen den Neonazi-Aufmarsch, die von der Kamener Bürgerinitiative „Zivilcourage“, der Antifa Kamen und den Jusos Kamen organisiert wurde. Der Juso-Stadtverband Kamen bewertet dies als ein richtiges und wichtiges Zeichen gegen den Versuch, rechtsextreme Strukturen in Kamen aufzubauen. Vor allem unter Beachtung der sehr kurzen Vorbereitungszeit von nur vier Tagen ist die Resonanz mehr als zufrieden stellend. „Allerdings glaube ich, dass manche Kamener den Ernst der Lage noch nicht verstanden haben“, betont Juso-Sprecher Henning Tillmann, „Rechtsextremismus ist kein negatives Phänomen der neuen Bundesländer, sondern wie der Samstagvormittag gezeigt hat, ein Problem, das bis vor unsere Haustür kommt“. Die Kamener Jungsozialisten fordern daher einen klaren Kampf aller Parteien und aller Bürger gegen die Antidemokraten, um den Aufbau einer Struktur im Kreis Unna zu verhindern.
Die Initiatoren der Gegenkundgebung hat es ebenfalls gefreut, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger getraut haben, sich vor die Neonazis zu stellen und ihnen klar und deutlich zu sagen, dass sie hier unerwünscht sind.
Die Jusos Kamen rufen dazu auf, sich an den Veranstaltungen gegen den Neonazi-Aufmarsch in Dortmund am 1. Mai, bei dem mehr als 1.000 Rechtsextreme erwartet werden, zu beteiligen. Die Antifa Dortmund beginnt mit ihrer Demonstration um 10 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs, der Dortmunder Oberbürgermeister ruft zusammen mit dem DGB zu einer Gegenkundgebung am Platz der Alten Synagoge vor dem Dortmunder Stadttheater ebenfalls um 10 Uhr auf.









Sonntag, 29.April 2007 von Henning
Kamen, Presse