Rhetorikseminar für Frauen

31. Mai 2007 um 15:58 | In Unterbezirk | von Alexander Rehmeier | Keine Kommentare

Liebe Jungsolzialistinnen,

die Jusos im Kreis Unna befassen sich intensiv mit den Themen Gleichstellungspolitik und Frauen in der Gesellschaft. Bisher werden die Spitzenpositionen sowohl in der Wirtschaft, Gesellschaft und Politik von Männern besetzt. Dabei geht wichtiges Potenzial der Frauen verloren. Bisher erhalten Frauen auf allen Ebenen der Gesellschaft weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Dies sind Ungerechtigkeiten, die sich eine demokratische und moderne Gesellschaft im 21. Jahrhundert nicht mehr leisten kann.

Im Rahmen eines Projektes widmen sich die Jusos im Unterbezirk Unna diesem Problem. Zum einem veranstalten wir spezielle Foren, in denen erfolgreiche Frauen aus Politik, Wirtschaft und Kultur berichten, wie sie ihren Weg in einer noch nicht gleichberechtigten Gesellschaft gemacht haben. Die erste Auftaktveranstaltung stand unter dem Motto „Bis hierhin und nicht weiter – Frauen machen Karriere???“. Zum anderen möchten wir Seminare anbieten, in denen speziell Frauen gefördert werden. Dabei sind vor allem das Training von Moderation, Sitzungsleitung und Rhetorik besonders wichtig.

Deswegen laden wir dich zu unserem Rhetorikseminar für Frauen ein.

Rhetorikseminar für Frauen

Beginn: Samstag, den 9. Juni 2007, 10:30 Uhr

Ende: Sonntag den 10. Juni 2007, 15:00 Uhr

Ort: Kolpinghaus, Silberstraße 26, 44137 Dortmund

In einem ersten Teil wird vor allem sicheres Auftreten in Rede- und Gesprächssituationen trainiert. Dies ist für engagierte Jusos besonders wichtig um selbstbewusst in verbale Auseinandersetzungen zu gehen. In einem zweiten Teil des Seminars werden die Moderationstechniken trainiert. Diese Techniken sind erforderlich um interessante und abwechselungsreiche Veranstaltungen durchzuführen. Zu jeden Teil des Seminars wird es zunächst eine theoretische Einführung geben, um hinterher die Theorie praktisch anzuwenden.

Für die Anmeldung und weitere Informationen stehen euch zur Verfügung:

Durch externe Teamer entstehen uns Kosten, die wir nicht komplett alleine tragen können. Deswegen erheben wir einen Teilnahmebetrag in Höhe von 15,- €.

Mit solidarischen Grüßen

Anke Limbacher Alexander Rehmeier

(stellv. UB-Vorsitzende) (UB-Vorsitzender)

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Frauen sind noch nicht gleichberechtigt

25. Mai 2007 um 17:56 | In Unterbezirk, Unna | von Alexander Rehmeier | Keine Kommentare

Die Jusos im Unterbezirk Unna veranstalteten in Kooperation mit den Jusos Unna am Dienstag, den 22.05.2007, ein Forum mit dem Thema „Bis hierhin und nicht weiter – Frauen machen Karriere???“.

Gabriele Warminski-Leitheußer, Dezernentin des Kreises Unna, und Sabine Grundmann aus dem Bereich Personalentwicklung der Sparkasse Unna gaben Auskunft über ihren eigenen Werdegang und erzählten von ihren Erfahrungen, wie sich die Rolle der Frau in den Unternehmen darstellt.

Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass sich der berufliche Werdegang für Frauen mittlerweile vereinfacht hat, sie es aber immer noch schwer haben, in die männerdominierten Führungsetagen einzudringen. Grund hierfür seien nicht nur Vorurteile wie z.B. „Sie haben es als Frau aber schon weit geschafft“, sondern auch die tatsächlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Missverständnisse gebe es immer wieder bei der Kommunikation. Während Männer eher sachlich und direkt seien, reden Frauen eher „weicher“, diskutierten mehrere Sachen gleichzeitig und ließen auch eher Lob und Anerkennung einfließen, so Warminski-Leitheußer. Dies könne zu Unverständnis und Missverständnissen bei den häufig noch männlich besetzten Chefs führen.

Ziel muss es sein, jede berufliche Ebene mit einer gleichen Anzahl von Männern und Frauen zu besetzen um homogene Gruppen zu schaffen, damit die Stärken beider Geschlechter gleichmäßig gefördert werden. Es gibt aber auch positive Ansätze in der heimischen Wirtschaft, um Frauen zu fördern: Sabine Grundmann erklärte, dass es seit ca. 10 Jahren Programme gibt, um Frauen gezielt zu fördern und ihnen auch den Weg in die Führungsebene zu weisen. So werde insbesondere bei der Einstellung von Auszubildenden bei der Sparkasse Unna und in der Besetzung eines Zukunftskreises, der junge Leute auf Führungspositionen vorbereite, darauf geachtet, dass die Quote zwischen Männern und Frauen 50 % beträgt. Auch habe die Sparkasse Maßnahmen ergriffen, um das Nebeneinander von Kindern und Beruf zu erleichtern. Leider seien es fast ausschließlich nur Frauen die sich für eine Auszeit oder Teilzeit aufgrund eines Kindes entschieden. Dies ist bei der Sparkasse problemlos möglich. Angestellte der Sparkasse die eine berufliche Auszeit nehmen, werden während der Auszeit begleitet, um einen Wiedereinstieg zu erleichtern.

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Frauen machen Karriere? (Forum)

22. Mai 2007 um 19:30 | In Termine | von Henning | Keine Kommentare

Die Jusos des Unterbezirks Unna veranstalten in Kooperation mit dem Juso‐Stadtverband Unna ein Forum zum Thema
Bis hierhin und nicht weiter – Frauen machen Karriere ???

Hierbei soll es um die Rolle der Frauen im Beruf, insbesondere in der Wirtschaft gehen. Diskutieren möchten wir u.a. darüber, welche Ein‐ und Aufstiegschancen es gibt und warum sich die Familienplanung vor allem für Frauen negativ auf berufliche Chancen auswirkt. Weiterhin möchten wir herausstellen, ob es Unterschiede zwischen der Arbeitsweise von Männern und Frauen gibt.

Als Referentinnen konnten wir Frau Gabriele Warminski-Leitheußer, Dezernentin des Kreises Unna, und Frau Sabine Grundmann, zuständig für Personalentwicklung bei der Sparkasse Unna, gewinnen.
Die Moderation wird Katie Baldschun, Mitglied des Juso-Landesvorstandes, übernehmen.

Wir laden euch herzlich ein, am Dienstag, 22.05.2007 um 19.30 Uhr in der Friedrichsborn Mühle auf der Friedrich‐Ebert‐Straße in Unna mit uns zu diskutieren!

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Jusos Unna disktuieren über den Bildungsantrag der NRW SPD

16. Mai 2007 um 17:07 | In Unna | von Anke | Keine Kommentare

Am Donnerstag diskutierten die Jusos in der Unnaer Kneipe Heavens über den Bildungsantrag der NRW SPD. Ein Umdenken in der Bildungspolitik ist notwenig geworden. „Unser Ziel ist es ein hohes Leistungsniveau und Gerechtigeit im Schulsystem zu erreichen. Dies ist zur Zeit nicht der Fall!“ so Juso Vorsitzende Anke Limbacher. Um dies zu erzielen müssen SchülerInnen länger gemeinsam lernen um voneinander zu profitieren. Gerade da, wo heterogene Lerngruppen existieren, erzielen die SchülerInnen die besseren Leitungen.Eine stärkere individuelle Förderung der Einzelnen durch die Pädagogen muss im Mittelpunkt stehen. „Dabei darf man sich nicht nur auf die pädagogischen Fähigkeiten von LehrerInnen beschränken, sondern es muss auf eine Zusammenarbeit von SozialarbeiterInnen, PsychologenInnen und LehrernInnen gesetzt werden“, fordert die Juso-Vorsitzende.

Diese Forderung sind insbesondere dadurch notwendig geworden, dass das dreigliedrige Schulsystem große Ungleichheiten in der Bildung zwischen den SchülerInnen hervorruft. Kinder von zum Beispiel Ärzten, Rechtsanwälten und Selbstständigen haben eine 52 prozentige Chancen auf ein Gymnasium zu gehen. Im Vergleich dazu haben Kinder von Facharbeitern lediglich eine 16 prozentige Chance. „Dies sind Ungerechtigkeiten, die wir als Jusos nicht länger hinnehmen wollen und können“ formulieren die Jusos.

Heimische Jusos erfolgreich bei der Landeskonferenz in Oberhausen

15. Mai 2007 um 15:47 | In Unterbezirk | von Alexander Rehmeier | Keine Kommentare

Auf ihrer 6. ordentlichen Landeskonferenz haben die NRW Jusos in Oberhausen einen neuen Vorsitzenden gewählt. Christoph Dolle aus Warburg wird den Verband in Zukunft leiten. Der 30-jährige folgt Alexander Bercht, der aus beruflichen Gründen sein Amt abgegeben hatte. Christoph Dolle wurde von 80 % der 154 anwesenden Delegierten gewählt.

Thematisch stand vor allem die Bildungspolitik im Fokus der Landeskonferenz. Christoph Dolle fasste in seiner Rede vor den Delegierten die gegenwärtige Misere des nordrhein-westfälischen Bildungssystems zusammen: “ Sechs ist ungenügend! Wir fordern, längeres gemeinsames Lernen in einer ‚Schule für alle’!“ Eine entschlossene Reform der Schulstruktur soll dafür sorgen, dass alle Schülerinnen und Schüler bis zum ersten Abschluss in einer Schule gemeinsam lernen und nicht nach vier, bzw. sechs Jahren, so wie es die NRW SPD vorschlägt, getrennt werden. Mit diesem Konzept der „Schule für alle“ setzen die NRW Jusos auf ein Schulmodell, das Chancengleichheit, Kostenfreiheit und Integration garantiert. Die Dreigliederung des Schulsystems soll zugunsten einer zukunftsfähigen, integrativen Schule beendet werden.

Zur zukünftigen Ausrichtung des Juso-Landesverbandes NRW setzte Christoph Dolle als neuer Landesvorsitzender einige Impulse, die das Arbeitsprogramm der NRW Jusos aus dem Jahr 2006 erweitern: Der Bereich der Umwelt-, Klima- und Energiepolitik soll zukünftig verstärkte Aufmerksamkeit finden. Darüber hinaus wollen die Jusos in der kommunalen Wirtschafts- und Sozialpolitik eine überzeugende Alternative zur Politik der schwarz-gelben Landesregierung bieten. Gegen rechtsextreme Tendenzen und Gewalt in NRW wird der Landesverband eine umfassende Kampagne entwickeln um der Belebung der rechten Szene entgegenzutreten.

Auch aus heimischer Sicht verlief die Landeskonferenz erfolgreich: Die Jusos aus dem Unterbezirk Unna beantragten einen Ausstieg aus dem Kohleausstieg. Dieser Antrag wurde mit breiter Mehrheit des Juso-Landesverbandes getragen. Die Jusos NRW sprechen sich somit für einen Sockelbergbau nach 2018 aus und wollen somit Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze sichern. Auch aus ökonomischer Sicht halten die Jusos einen Sockelbergbau für unverzichtbar: „In der Kraftwerks- und Bergbautechnologie nimmt die deutsche Wirtschaft die weltweite Spitzenstellung ein und setzt Milliarden um“, beschreibt der Vorsitzende der Jusos aus dem Kreis Unna, Alexander Rehmeier, die wirtschaftliche Situation.

Auch in den anderen heimischen Anträgen zum Thema Wirtschaftspolitik, Steuerpolitik und Bildungspolitik konnten sich die Jusos aus dem Kreis Unna erfolgreich durchsetzen.

Einen weiteren Erfolg verbuchten die heimischen Jusos bei der Wahl der Delegierten für den anstehenden Bundeskongress. Vier Jungsozialistinnen und Jungsozialisten aus dem UB Unna wählten die Konferenzteilnehmer. Zum Bundeskongress im November reisen Anke Limbacher, Kerstin Limbacher (Unna), Katie Baldschun (Schwerte) und Alexander Rehmeier (Fröndenberg). Zudem wird Thilo Scholle (Lünen), als Mitglied des Landesvorstandes, den Bundeskongress begleiten.

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Frauen machen Karriere? (Forum)

15. Mai 2007 um 12:44 | In Unterbezirk, Unna | von Henning | Keine Kommentare

Die Jusos des Unterbezirks Unna veranstalten in Kooperation mit dem Juso‐Stadtverband Unna ein Forum zum Thema
Bis hierhin und nicht weiter – Frauen machen Karriere ???

Hierbei soll es um die Rolle der Frauen im Beruf, insbesondere in der Wirtschaft gehen. Diskutieren möchten wir u.a. darüber, welche Ein‐ und Aufstiegschancen es gibt und warum sich die Familienplanung vor allem für Frauen negativ auf berufliche Chancen auswirkt. Weiterhin möchten wir herausstellen, ob es Unterschiede zwischen der Arbeitsweise von Männern und Frauen gibt.

Als Referentinnen konnten wir Frau Gabriele Warminski-Leitheußer, Dezernentin des Kreises Unna, und Frau Sabine Grundmann, zuständig für Personalentwicklung bei der Sparkasse Unna, gewinnen.
Die Moderation wird Katie Baldschun, Mitglied des Juso-Landesvorstandes, übernehmen.

Wir laden euch herzlich ein, am Dienstag, 22.05.2007 um 19.30 Uhr in der Friedrichsborn Mühle auf der Friedrich‐Ebert‐Straße in Unna mit uns zu diskutieren!

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Für ein neues Gleichstellungskapitel im Grundsatzprogramm!

14. Mai 2007 um 19:10 | In Unterbezirk | von Katie | Keine Kommentare

Wer ein neues Grundsatzprogramm für die Sozialdemokratie schreibt, darf nicht verschweigen, dass Gleichberechtigung nicht automatisch Gleichstellung heißt. Das Kapitel 4.4 im Bremer Entwurf zur Gleichstellung der Geschlechter bleibt hinter dem aktuellen Programm zurück und ist erst recht keine Perspektive für die Zukunft. Sagen, was ist, und fordern, was die geschlechtergerechte Gesellschaft näherbringt – das ist unsere Vorstellung für ein Gleichstellungskapitel, das diesen Namen verdient. Deshalb haben Jusos die Initiative Für ein neues Gleichstellungskapitel gestartet. Viele UnterstützerInnen sind schon dabei!

Hier kann man das Kapitel lesen, als (Änderungs-)Antrag herunterladen und die Initiative unterstützen:

www.neues-gleichstellungskapitel.de

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