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Jusos Unna disktuieren über den Bildungsantrag der NRW SPD

Mittwoch, 16.Mai 2007 von

Unna

Am Donnerstag diskutierten die Jusos in der Unnaer Kneipe Heavens über den Bildungsantrag der NRW SPD. Ein Umdenken in der Bildungspolitik ist notwenig geworden. „Unser Ziel ist es ein hohes Leistungsniveau und Gerechtigeit im Schulsystem zu erreichen. Dies ist zur Zeit nicht der Fall!“ so Juso Vorsitzende Anke Limbacher. Um dies zu erzielen müssen SchülerInnen länger gemeinsam lernen um voneinander zu profitieren. Gerade da, wo heterogene Lerngruppen existieren, erzielen die SchülerInnen die besseren Leitungen.Eine stärkere individuelle Förderung der Einzelnen durch die Pädagogen muss im Mittelpunkt stehen. „Dabei darf man sich nicht nur auf die pädagogischen Fähigkeiten von LehrerInnen beschränken, sondern es muss auf eine Zusammenarbeit von SozialarbeiterInnen, PsychologenInnen und LehrernInnen gesetzt werden“, fordert die Juso-Vorsitzende.

Diese Forderung sind insbesondere dadurch notwendig geworden, dass das dreigliedrige Schulsystem große Ungleichheiten in der Bildung zwischen den SchülerInnen hervorruft. Kinder von zum Beispiel Ärzten, Rechtsanwälten und Selbstständigen haben eine 52 prozentige Chancen auf ein Gymnasium zu gehen. Im Vergleich dazu haben Kinder von Facharbeitern lediglich eine 16 prozentige Chance. „Dies sind Ungerechtigkeiten, die wir als Jusos nicht länger hinnehmen wollen und können“ formulieren die Jusos.

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