Grundeinkommen?

26. Juni 2007 um 12:45 | In Bundespolitik | von Henning | Keine Kommentare

Auf stern.de gibt es ein Streitgespräch zwischen dem Juso-Bundesvorsitzenden Björn Böhning (Videosteckbrief: Wer ist Björn Böhning?) und Vizechefin der Linkspartei Katja Kipping (Videosteckbrief: Wer ist Katja Kipping?).

Argumente für und vor allem gegen ein Grundeinkommen (Text und Video!) gibt es auf dieser Seite.

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AsF & Jusos mit Eltern einig

20. Juni 2007 um 10:46 | In Unna | von Anke | Keine Kommentare

Kinderbetreuungsforum„Kein Kind darf am Wegesrand zurückbleiben.“ Mit dieser deutlichen Aussage führte der SPD-Bundestagsabgeordnete Rolf Stöckel in das Konzept „Gute Betreuung ab eins“ der Bundes SPD ein. Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) und den Jusos in Unna referierte Stöckel vor einem gut gefüllten AWO „Treff mit Herz“.„Bildung ist ein zentraler Faktor, der über Teilhabe- und Zukunftschancen entscheidet, so Stöckel weiter. Alle Studien belegen, dass in Deutschland – im internationalen Vergleich -Bildungschancen ungleich verteilt sind. Die Experten raten daher, sehr frühzeitig mit der Bildung und Erziehung zu beginnen“. Der SPD geht es in ihrem Konzept, das auf Zustimmung beim Publikum traf, im Wesentlichen um drei zentrale Anliegen:

  • Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für beide Elternteile,
  • die Eröffnung besserer Zukunftschancen für Eltern und Kinder
  • sowie bessere Integrationserfolge bei Kindern mit Migrationshintergrund oder aus benachteiligten Familien.

Rolf Stöckel wies darauf hin, dass die SPD in den vergangenen Jahren gerade im Bereich der frühkindlichen Betreuung wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht habe. Dabei geht es um einen Dreiklang aus Geldleistungen, Betreuungsausbau und Zeit für Familien.

Die Ziele, also ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem 2. Lebensjahr, die qualitative Verbesserung der Bildung und Betreuung sowie die sukzessive Beitragsfreiheit seien dabei auch finanziell abgesichert, so der Abgeordnete. Schätzungsweise 4,7 Milliarden Euro könnten durch die Einsparungen beim Kindergeld, begründet durch die demographische Entwicklung, durch Veränderungen innerhalb des Familienleistungsausgleiches und die Änderung der Ehegattenbesteuerung für die frühkindliche Betreuung und Bildung eingesetzt werden.

Das ein deutlicher Bedarf in der Stadt Unna besteht, stellte der zuständige Beigeordnete Uwe Kutter dar. Die Abfrage bei den Eltern von unter dreijährigen Kindern in Unna macht deutlich, dass es einen voraussichtlichen Bedarf nach ca. 420 Plätzen in Tageseinrichtungen gibt. „Dieser Bedarf lässt sich im Augenblick nicht decken“, so Kutter. Auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen erschweren die Planungen. Das NRW-Kinderbildungsgesetz (KiBiz) mache konkrete Planungen gerade bei den Trägern sehr schwierig.

Anwesende Mitarbeiter von Einrichtungen zeigten deutlichen Unmut. Die Erzieherinnen und Erzieher fühlen sich verhöhnt, angesichts eines Briefes von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, der sich darin noch einmal deutlich hinter das KiBiz und somit hinter den zuständigen Minister Laschet stellt. „Mit dem KiBiz wird in NRW konterkariert, was in Berlin Richtiges beschlossen wurde“, so Rolf Stöckel.

Juso-Vorsitzende Anke Limbacher fasste in ihrem Schlusswort zusammen, dass die SPD in Unna ihren Widerstand gegen das KiBiz weiter formulieren und gemeinsam mit den Betroffenen öffentlich zum Ausdruck bringen wird.

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Sozialdemokraten vergeben Jugendpreis

19. Juni 2007 um 19:01 | In Fröndenberg | von Alexander Rehmeier | Keine Kommentare

Der SPD-Stadtverband hat jetzt erstmals seinen Jugendpreis vergeben. Am 13.06.07 trafen sich die Mitglieder der Jugendpreis-Jury Friedrich-Wilhelm Rebbe, Fachbereichsleiter beim Kreis Unna, Ilka Essers, Kinder- und Jugendbeauftragte, Alexander Rehmeier, Vorsitzender der Jungsozialisten und David Kubitzek, SPD-Stadtverbandsvorsitzender „alle ehrenamtlich“ um 19 h in der Gaststätte Bohn (s. Foto). Es lagen zwei Vorschläge von Hubert Antoni, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Palz, vor. Über beide Vorschläge wurde unabhängig hiervon auch in der Presse berichtet. Die Jury hat den mit 250,– Euro dotierten 1. Preis der Jugendgruppe, die das Wartehäuschen in Warmen renoviert und neu gestaltet hat, zuerkannt. Die Mitglieder der Jugendgruppe sind Elena Spindeldreher, Gina Grundmann, Katja Grundmann, Kim Lobert, Maren Glasmeyer, Christopher Pott, Christopher Neithart, Pascal Dettki, Manuel Wischnewski, Lescek Mathia, Marvin Lebeus, Patrick Otronseck, Fabian Ulferts und Marco Maibaum. Der zweite und dritte Preis blieb „unbesetzt“. Ein weiterer „Anerkennungspreis“ im Wert eines 50,– Euro-Büchergutscheines geht an Viola Witton. Die Schülerin hat an einem Wettbewerb “Begegnung mit Osteuropa: On Tour – unterwegs mit der weißen Flotte“ teilgenommen. Die Aufgabe bestand darin, ein Spiel auf einer Europakarte zu entwickeln, wobei als Spielwege Flüsse und Gewässer dienten, Städte als Quiz- und Aufgabenfelder. Ihr Beispiel sollte Schülern und jungen Menschen als Signal dienen, an solchen Aktionen teilzunehmen, sich zu interessieren, sich auseinander zu setzen, ihre Vorstellungen zu artikulieren. „Ich würde mich freuen, wenn in den nächsten Monaten weitere neue Vorschläge für die Jugendpreis-Auslobung im kommenden Jahr bei den Vorsitzenden der Ortsvereine oder bei mir eingehen würden!“ sagt SPD-Stadtverbandsvorsitzender David Kubitzek. Vorgeschlagen werden können alle Kinder und Jugendlichen oder junge Erwachsene bis 21 Jahren, die in Fröndenberg wohnen und in den Bereichen Zivilcourage, staatsbürgerliches Engagement, karitatives und soziales Engagement und Einsatz für die Umwelt „vorbildliche und in der Stadt Fröndenberg/Ruhr besonders anerkannte Leistungen erbracht haben“. Die nun vergebenen Preise werden in einer Feierstunde im Spätsommer den jugendlichen Preisträgern persönlich überreicht.

Jury Jugendpreis

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Erfolgreiches Rhetorikseminar für Frauen

12. Juni 2007 um 15:29 | In Unterbezirk, Aktionen / Projekte | von Anke | Keine Kommentare

TeilnehmerinnenVon Samstag auf Sonntag haben die Jusos im Kreis Unna ein Rhetorikseminar speziell für Frauen veranstaltet. Im Dortmunder Kolpinghaus kamen Jungsozialistinnen aus ganz NRW zusammen, um freies Reden zu trainieren.Am Anfang wurden zunächst die theoretischen Grundlagen der Rhetorik vermittelt. Dabei standen verschiedene Fragen im Mittelpunkt. Was macht eine gute Rede aus? Wie setze ich gezielt Mimik und Gestik sowie Sprache ein? Im Verlauf des Seminars wurde die Theorie in die Praxis umgesetzt. So wurde mit einem Korken im Mund „Stille Post“ gespielt um die eigene Artikulation zu verbessern. Hinzu kam, dass jede Teilnehmerin eine Rede zu unterschiedlichen Themen wie das neue Kinderbildungsgesetz oder Gentechnik hielt. Diese wurden von der professionellen Seminarleiterin Katja Pohl aufgezeichnet und anschließend individuell analysiert. „Durch die Videoaufzeichnung wurde mir einmal deutlich, dass man sich immer für schlechter hält als man tatsächlich auftritt“, so Lena Oerder aus Köln.

In einem zweiten Teil des Seminars stand Moderationstraining auf dem Programm. Auch hier wurden die Teilnehmerinnen erst theoretisch und dann praktisch an die Thematik herangeführt. „Besonders die Metaplan-Technik ist hilfreich um viele unterschiedliche Gedanken einer Gruppe zu ordnen und zu strukturieren“, stellte Anke Limbacher, stellvertretende Unterbezirksvorsitzende der Jusos im Kreis Unna, fest. Im praktischen Teil wurde die Organisation für eine Klausurtagung des Frauen-Netzwerkes NRW geplant. Die Jungsozialistinnen waren sich einig, dass sie in die Thematik versunken waren und am liebsten die Veranstaltung direkt umgesetzt hätten.

Das Rhetorikseminar wurde im Rahmen eines Projektes des Juso-Unterbezirkes Unna veranstaltet. Seit längerem beschäftigen sich die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten mit dem Thema Gleichstellung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. „Wir müssen immer wieder feststellen, dass Frauen nicht denselben Lohn für dieselbe Arbeit ihrer männlichen Kollegen erhalten. Dies sind Ungerechtigkeiten die sich eine demokratische Gesellschaft des 21. Jahrhunderts sich nicht länger leisten darf“ konstatierte Anke Limbacher.

Mit dem Projekt Frauenförderung setzen sich die Jusos im Kreis Unna gegen diese Ungerechtigkeiten ein. Dabei verfolgen sie vor allem zwei verschiedene Wege. Zum einem werden Foren zu verschiedenen Themen veranstaltet. Die Auftaktveranstaltung bildete ein Forum zu der Frage „Bis hierhin und nicht weiter – Frauen machen Karriere???“. Mit diesen Diskussionsveranstaltungen möchten die Jusos auf die Problematik aufmerksam machen. Zum anderen werden Methodenseminare speziell für Frauen angeboten. Das erste Seminar in dieser Reihe war das Rhetorikseminar, das großen Anklang gefunden hat. In Zukunft werden weitere Workshops angeboten, die besondere die Jungsozialistinnen weiter qualifizieren sollen.

Mehr Rot. Mehr Links.

8. Juni 2007 um 03:03 | In Internes | von Henning | Keine Kommentare

Über den Sommer erhält der Blog einen „Noch-Mehr-Rot“-Anstrich.

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Jusos Unna: Veranstaltung „Gute Betreuung ab eins“ am 18. Juni ab 19 Uhr

4. Juni 2007 um 12:00 | In Unna, Bundespolitik | von Sebastian Laaser | Keine Kommentare

Die Diskussion um die zukünftige Gestaltung der Kinderbetreuung, insbesondere im frühkindlichen Bereich, wurde im ersten Halbjahr dieses Jahres politisch auf Bundesebene viel diskutiert. Die SPD hat sich sehr früh mit ihrem Konzept „Gute Betreuung ab eins“ positioniert und einen Ausbau der Bildungs- und Betreuungsangebote gefordert. Um dieses Ziel zu erreichen, soll deshalb

  • ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem 2. Lebensjahr bis zum Schuleintritt durchgesetzt werden;
  • die vorschulische Bildung und Betreuung qualitativ verbessert werden;
  • die gesamte Kita-Zeit schrittweise beitragsfrei gestellt werden.

Inzwischen hat sich die Große Koalition auf einen Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten verständigt. Kinder sollen bessere Fördermöglichkeiten von klein auf erhalten und Eltern die Chance bekommen, Familie und Beruf zu vereinbaren. Der ASF und den Jusos in Unna ist allerdings klar, dass die letztendliche Umsetzung dieses Konzepts vor Ort geleistet werden muss – von den Verwaltungen, Trägern und Mitarbeitern der Einrichtungen. Wir möchten daher die vorliegenden Eckpunkte und die Ansprüche der Umsetzung in den Kommunen diskutieren.

Daher laden wir herzlich ein, am

Montag, 18. Juni 2007, um 19 Uhr

im AWO „Treff mit Herz“,

Vinckestr. 47, 59423 Unna

mit uns in den Diskussionsprozess einzusteigen. Nach einer Einführung durch den SPD-Bundestagsabgeordneten Rolf Stöckel wird der zuständige Beigeordnete der Stadt Unna, Uwe Kutter, die wesentlichen Ergebnisse der Bedarfsabfrage in Unna darstellen.

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