Jusos Fröndenberg möchten die Mobilität der Jugendlichen erhöhen
31. Juli 2007 um 13:08 | In Fröndenberg | von Alexander Rehmeier | Keine KommentareEs war und ist eines der erfolgreichsten Projekte der Jusos im Unterbezirk Unna: Vor Jahren führten die Jusos in allen Städten des Kreises die Funkarte und später in fast allen Städten das Flashticket ein. Mit dieser Fahrkarte wurden tausende Schülerinnen und Schüler unabhängig von den hohen Fahrkosten des ÖPNV.
Bedauerlicherweise konnte in der Stadt Fröndenberg das Flashticket nicht eingeführt werden und somit sind viele Schülerinnen und Schüler aus Fröndenberg benachteiligt. Während die Schülerinnen und Schüler aus den umliegenden Städten das Flashticket nutzen und ohne Mehrkosten nach Dortmund zum Shoppen oder ins Sauerland mit Freunden fahren können, müssen die Fröndenberger Jugendlichen für die Fahrkarten tief in die Tasche greifen. Um diese Ungerechtigkeit zu beenden beantragen die Jusos Fröndenberg, in einem Antrag an den Bürgermeister Egon Krause, die Einführung des Flashtickets auch in Fröndenberg.
„Nach zahlreichen Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule wollen wir nun auch das Flashticket in Fröndenberg einführen und die Stadt jugendfreundlicher gestalten“, begründet der Vorsitzende der Jusos Fröndenberg, Alexander Rehmeier, den Antrag.
Auch ein Grund für die Einführung des Flashtickets in Fröndenberg sind die positiven Erfahrungen in den anderen Städten. Die Jugendlichen sind begeistert und können kostengünstig ihre Freizeit gestalten.
„Gerade in Fröndenberg brauchen wir mehr Freizeitmöglichkeiten und höhere Mobilität für die Jugendlichen“, ist sich Alexander Rehmeier sicher. Hier spielt für die Jusos der Kostenfaktor eine wichtige Rolle. Die Mobilität muss für Schülerinnen und Schüler der Stadt Fröndenberg zu günstigen Preisen bereitgestellt werden. Dies würde nach Ansicht der Jusos durch die Einführung des Flashtickets realisiert.
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Beachvolleyballplatz in Kamen!
30. Juli 2007 um 12:33 | In Kamen | von Henning | Keine KommentareDie Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in Kamen haben heute einen Brief an die Kamener SPD-Fraktion abgeschickt, in dem sie den Bau eines Beachvolleyballplatzes in Kamen-Mitte fordern. Der Juso-Stadtverband bittet die Fraktion sich in den Ausschüssen und im Rat für einen Platz einzusetzen.
Die Idee eines Beachvolleyballplatzes stammt von einer/m jungen KamenerIn, die/der bei der Umfrage des Juso-Nachtvolleyballturnier 2007 teilgenommen hat. In der Kategorie „Was fehlt dir in Kamen?“ wurde solch ein Platz genannt. In Kamen-Methler gibt es bereits einen solchen Platz, der jedoch dem hiesigen Tennisverein gehört. Dieser Platz ist bei den Kamener Jugendlichen außerordentlich beliebt.
Der Bau eines Beachvolleyballplatz ist im Verhältnis zu anderen Sportplätzen preiswert und die Pflege- und Wartungsarbeiten sind minimal. Um das Sport- und Freizeitangebot in der Nähe der Kamener Innenstadt zu fördern, forden somit die Jusos Kamen einen Beachvolleyballplatz.
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Kindergartensituation verschärft sich weiter!
26. Juli 2007 um 19:19 | In Landespolitik | von Anke | Keine KommentareMit Sorge nehmen die NRW Jusos die Entwicklungen zum Beginn des neuen Kindergartenjahres zur Kenntnis. Viele Kommunen haben sich im letzten Jahr durch die Haushaltssituation und die Weisungen der Bezirksregierungen gezwungen gesehen, die Kürzung des Landes NRW (Elternbeitragsausgleichsverfahren) voll auf die Elternbeiträge umzulegen. Hiervon betroffen waren bisher vor allem mittlere und höhere Einkommen. Dies hat nach Informationen der NRW Jusos bereits in einigen Kommunen zu Effekten geführt: Kinder aus reichen Elternhäusern werden vermehr in privaten Einrichtungen betreut und Eltern mit mittleren Einkommen melden ihre Kinder ab oder erst verspätet an.
Nach Auffassung der NRW Jusos wird sich die Situation noch verschärfen. Dazu Kay Zerlin, Juso-Landesvorstand NRW: „Die CDU geführte NRW Landesregierung hat das sogenannte Kinderbildungsgesetz (KiBiz) beschlossen. Mit diesem Gesetz ist geplant, den Anteil der Beitragsfinanzierung durch die Eltern weiter zu erhöhen. Da die Kommunen meist keinen finanziellen Freiraum haben, diese Belastungen aufzufangen, werden die Elternbeiträge weiter steigen.“ Die NRW Jusos sehen als eine dramatische Folge dieser Entwicklung, dass sich insbesondere reiche Eltern aus der Finanzierung der Einrichtungen herausnehmen zugunsten von anderen Angeboten und Familien mit mittleren und unteren Einkommen ihre Kinder, sofern es die berufliche Situation zulässt, vermindert in Kindertageseinrichtungen geben werden. Hierzu Kay Zerlin: „Wir verstehen Kindertageseinrichtungen auch als Bildungseinrichtungen. Die durch die Landesregierung immer weiter verschärften finanziellen Hürden sind kontraproduktiv. Wir müssen mehr für die frühkindliche Bildung tun. Deshalb fordern die NRW Jusos die Schaffung von beitragsfreien Kindergärten mit einem Recht auf Betreuung ab dem 1. Lebensjahr und einer Kindergartenpflicht ab dem 4. Lebensjahr.“
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bildung, bildungschancen, chancengleichheit, kibiz und Kindergarten
Die zweite Halbzeit muss sozial werden!
23. Juli 2007 um 17:55 | In Unterbezirk, Bundespolitik | von Sebastian Laaser | Keine KommentareZur Pressekonferenz der Bundeskanzlerin zu Bilanz und Ausblick der Großen Koalition erklären Björn Böhning, Juso-Bundesvorsitzender und Cordula Drautz, stv. Juso-Bundesvorsitzende heute in Berlin:
Angela Merkel wird an ihren Taten gemessen. Wer den Aufschwung für alle proklamiert, muss eine Politik der sozialen Gerechtigkeit machen. Der Politik für Märkte muss nun eine Politik für Menschen folgen. Bei der Gesundheitsreform, der Pflegeversicherung oder der Unternehmenssteuerreform wurde aber deutlich: Privatisierung ist Merkel wichtiger als öffentliche Verantwortung.
Der Aufschwung muss endlich auch die junge Generation erreichen. Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und der Ausbildungskrise gehört ganz oben auf die Tagesordnung von Meseberg. Das Ziel muss sein, Vollbeschäftigung unter Jugendlichen zu erreichen. Insgesamt gilt: Von Arbeit muss man leben können. Es ist Zeit, endlich konsequente Schritte in Richtung eines gesetzlichen Mindestlohns einzuleiten.
Wir Jusos meinen deshalb: Ein zweiter Aufguss muss mehr produzieren, als heiße Luft. Sanieren zu Lasten von öffentlicher Infrastruktur, Reformieren auf Kosten der jungen Generation und Investieren für den Standortwettbewerb darf nicht die Leitplanke der Großen Koalition bleiben. Merkels ungefähre Unge-fährlichkeiten und ein „Sowohl als Auch“ reichen dazu nicht.
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bundesverband, bundesvorsitzende, deutschland und wachstum
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