Weiteres Engagement der SPD für Freiheit, Gleichheit und Solidarität
Jusos aus dem UB Unna waren beim SPD Bundesparteitag in Hamburg
Ein Hauch von Geschichte wehte durch die Messehallen in Hamburg, als die SPD auf ihrem Parteitag ihr neues Grundsatzprogramm verabschiedete. Acht Jungsozialistinnen und Jungsozialisten aus dem UB Unna waren als Gäst vor Ort. Delegiert war Katie Baldschun und als Gäste waren Jan Siebert, Thilo Scholle, Anke Limbacher, Kerstin Limbacher, Jonas Wiesner, Andre Philipp Kajewski, Daniel Heidler und Alexander Rehmeier anwesend.
Es herrschte eine beeindruckende, fröhliche, entschlossene und selbstbewusste Aufbruchsstimmung unter den Genossinnen und Genossen. Der Wille einig und geschlossen für die Grundwerte der Partei einzutreten war bei allen Anwesenden deutlich spürbar. „Mit diesem Grundsatzprogramm und dem Parteitag stellt sich die Partei den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und ist damit allen anderen Parteien einen weiten Schritt voraus.“, kommentierten die heimischen Jusos den Parteitag.
Mit vielen wichtigen politischen Themen stellten die Sozialdemokraten die Weichen für eine solidarische und gerechte Politik. Die Verlängerung des Arbeitslosengeldes für ältere Arbeitnehmer, eine zukunftsorientierte Umweltpolitik, eine Kontrolle der kapitalistischen Auswüchse bei der Bahnprivatisierung und die Verabschiedung des neuen Grundsatzprogramms sind nur wenige Beispiele der Themen die an diesem Wochenende von der SPD erörtert wurden.
Der wohl emotionalste Teil der Veranstaltung war die Rede des Altvorsitzenden Hans Jochen Vogel. „Wir geben neue realistische Antworten auf große Herausforderungen“ rief er den Parteimitgliedern zu. Die bewegende Rede riss die Zuhörer von den Stühlen. Am Ende stand die Partei auf und feierte den nun schon 80-jährigen Hans Jochen Vogel mit Standing Ovation.
Spannend war der Parteitag für die Jusos aus dem Kreis Unna nicht zu Letzt wegen der zahlreichen Treffen mit der Politprominenz. Kurt Beck, Franz Müntefering, Frank Walter Steinmeier, Hans Jochen Vogel und viele weitere bekannte Bundespolitiker waren für die Jusos ansprechbar. Dabei kam es zu einer Anekdote. Der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse verpasste seinen Redebeitrag als er sich gerade mit den Jusos aus Unna austauschte. Der Vorsitzende Kurt Beck trat darauf hin ans Mikrophon und sagte: „Ich bin nicht Wolfgang Thierse. Sie erkennen es an der Länge des Bartes.“ Der Ministerpräsident sorgte damit für viel Gelächter bei den JungsozialistInnen. Ein kleines Tänzchen legte der Juso-Unterbezirksvorstand auf dem Parteiabend noch mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel aufs Parkett.
Die Jusos nahmen viele Eindrücke mit von diesem historischen Parteitag und sind optimistisch, dass die SPD mit Kurt Beck schnell wieder zu alter Stärke finden wird.









Dienstag, 30.Oktober 2007 von Alexander Rehmeier
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