Fairer Lohn für Alle!
17. Dezember 2007 um 22:42 | In Selm | von titzy | Keine Kommentare“Guter Lohn für gute Arbeit!“ heißt es auf einem Plakat im Schaufenster der Selmer SPD. Die Verfasser des Plakates fordern mit diesem Slogan einen Mindestlohn in Deutschland. Dass dieser Grundsatz aber nicht bloß bis zur Landesgrenze Geltung haben darf, beschäftigte in dieser Woche die Selmer Jusos. Sie veranstalteten ein Informationsabend mit dem Thema gerechter Handel. Dazu hatten die Jungsozalisten den Sprecher des „Eine-Welt-Kreises Selm“, Herbert Jarysz und seine Frau Maria Jarysz als Referenten eingeladen. Der Eine-Welt-Kreis Selm verkauft ehrenamtlich fair gehandelte Produkte. Was fair gehandelte Produkte sind und was die Unterschiede zu „normalen“ Produkten sind, erklärten die Jaryszs den Jusos.
„Am besten eignet sich das Beispiel Kaffee, um deutlich zu machen was fair gehandelte Produkte ausmacht.“, sagte Herbert Jarysz. Die Kaffeebauern seien starken Kaffeepreisschwankungen ausgesetzt. So müssen sie befürchten, dass die ganze Ernte keinen Gewinn bringt, falls der Weltmarktpreis zu gering ist. Armut sei dann die Folge für die Bauern, erläuterte Jarysz. Um seinen Vortrag anschaulicher zu machen hatte er große Schaubilder mit in die SPD-Geschäftsstelle gebracht. Auf einer Grafik zeigte er die starken Schwankungen des Kaffeepreises. „Bei fair gehandeltem Kaffee ist das anders. Da wird den Bauern ein Festpreis gezahlt. Liegt der Marktpreis über dem Festpreis so wird auch der Preis für fairen Kaffee erhöht. Und zwar so, dass er immer über dem Marktpreis liegt.“, erläuterte der Eine-Welt-Kreis-Sprecher den Jusos. Das Angebot von fair gehandelten Produkten beschränkt sich aber nicht bloß auf Kaffee. Die Jarysz hatten eine große Auswahl mitgebracht. „Praktisch jeder Lebensbereich wird abgedeckt“, sagt Maria Jarysz. „Es gibt von Wein bis Senf über Fußbälle bis hin zu Kleidung eine große Auswahl!“
Die Jusos wollen in naher Zukunft über Ideen beraten, wie der faire Handel weiter ausgebaut werden kann. „Guter Lohn für gute Arbeit, muss für alle gelten nicht bloß für deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer!“, erklärte der Selmer Jusovorsitzende Jan Siebert zum Abschluss.
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Flashticket eröffnet Chancen für alle Stadtteile
8. Dezember 2007 um 01:52 | In Fröndenberg | von Alexander Rehmeier | Keine KommentareIn Fröndenberg findet sich eine breite Mehrheit die eine Einführung des Flashtickets unterstützt. Sowohl eine Befragung der ZeitungsleserInnen als auch eine Abstimmung der GesamtschülerInnen haben gezeigt, dass der Wunsch nach dem Flashticket in Fröndenberg Hochkonjunktur genießt. Nach vielen Anfragen haben die Jusos Fröndenberg den Antrag auf Einführung der neuen Schülerfahrkarte gestellt und fühlen sich durch zahlreiche Gespräche bestätigt. Das neue Ticket bringt den Fröndenberger Schülerinnen und Schülern mehr Flexibilität und macht kostengünstiges und ökologisches Reisen möglich.
Gerde für junge Menschen ist es wichtig die Region zu erkunden und die Vorzüge der Nachbarstädte kennen zu lernen. Das Flashticket kann nur durch ein Solidaritätsprinzip eingerichtet werden: Wenn jeder Schüler, der eine Schulwegjahreskarte besitzt, einen kleinen Beitrag zahlt, ist das Flashticket für die Schüler erschwinglich.
Polemische Stimmen malen schon jetzt den Teufel an die Wand und sehen 11-jährige Schüler in Dortmunder Diskotheken feiern und alkoholische Getränke konsumieren. Diese Schwarzmalerei weisen die Jusos zurück und sind der festen Überzeugung, dass auch ein Flashticket nicht das Jugendschutzgesetz und eine verantwortungsvolle Erziehung der Eltern unterwandern kann.
Die Jusos sehen durch das Flashticket vielmehr die Chancen für alle Stadtteile in Fröndenberg. Wenn mehr Menschen Busse und die Bahn benutzen, ist ein Ausbau der Infrastruktur wahrscheinlicher. Die Politik muss auf die Stärkung des Westens und des Ostens drängen. Diese Forderung darf aber nicht mit der Einführung des Flashtickets verwechselt werden. „Wir müssen die Infrastruktur und den ÖPNV in allen Bereichen unserer Region ausbauen“, fordern die Fröndenberger Jusos.
Nach Ansicht der JungsoziaistInnen haben auch die 18-jährigen SchülerInnen aus Ost-, Mitte- und West-Fröndenberg das Bedürfnis mit Freunden in die Diskotheken zu fahren oder ein Kino zu besuchen.
„Wir müssen in Fröndenberg jugendfreundlicher werden und die Mobilität für junge Menschen ausbauen“, ist der Juso-Vorsitzende Alexander Rehmeier überzeugt. Da hilft nach Ansicht der Jusos keine Polemik in der Debatte. Die Politik muss dem Willen der Schülerinnen und Schüler nachkommen und das Flashticket einführen. Gleichzeitig sehen die Jusos die Politik in der Pflicht die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen und den gesamten ÖPNV auszubauen.
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Rote Weihnachten in Kamen
7. Dezember 2007 um 17:08 | In Kamen | von Henning | Keine KommentareDie Jusos Kamen verabschieden sich in die Weihnachtspause, war schließlich ein anstrengendes, ereignisreiches und erfolgreiches Jahr.

Nicht auf dem Bild, aber beim Besuch des Weihnachtsmarkts: Anne und Yannick.
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Jusos Kamen wählen neues Arbeitsprogramm und Vorstand
3. Dezember 2007 um 23:55 | In Kamen, Presse | von Henning | Keine Kommentare
Am 29. November 2007 fand die ordentliche Vollversammlung aller Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in Kamen statt. 25 Jusos und Gäste trafen sich im Unikum, um über die Projekte und Themen der nächsten zwei Jahre zu beraten.
„Es ist schon bemerkenswert; als ich vor zweieinhalb Jahren zu einem Juso-Treffen kam, da waren wir dort zu dritt, und nun ist der Saal voll“, freut sich Henning Tillmann, der in den letzten zwei Jahren zusammen mit Marian Flörke das Amt des Juso-Sprechers inne hatte. Auch der SPD-Unterbezirksvorsitzende Oliver Kaczmarek bemerkte in seinem Grußwort, dass die Jusos so präsent wie schon sehr lange nicht mehr sind. „Dies macht sich im öffentlichen Auftreten bemerkbar, aber auch in den verjüngten Ortsvereinsvorständen, in denen die Jusos wichtige Impulse geben“, erklärte der Kreisvorsitzende. Im SPD-Ortsverein Kamen-Mitte sind beispielsweise acht Vorstandsmitglieder im Juso-Alter.
Die frisch gewählte stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende Katie Baldschun referierte über die Aufgaben und Themen der Jusos „über die Stadtgrenzen hinaus“. „Die Jusos sind mehr als nur der SPD-Nachwuchs, wir sind ein feministischer, sozialistischer und antifaschistischer Richtungsverband und es ist richtig, dass dies auch die ersten Worte eures neuen Arbeitsprogramms sind“, betont die aus Schwerte stammende Genossin. Auch der Juso-Unterbezirksvorsitzende Alexander Rehmeier stellte noch einmal Kernkompetenzen der Jusos heraus.
Es folgte die Diskussion und Verabschiedung des neuen Arbeitsprogramms „Gemeinsam gestalten – Jung. Links. Modern.“. Die Hauptthemen der nächsten zwei Jahre werden sein:
- Arbeitsmarkt und Wirtschaftspolitik
- Frauenförderung in Kamen
- Einbinden von MitbürgerInnen mit Migrationshintergrund in die politische Arbeit
- Unterstützung von SchülerInnen nach dem Schulabschluss
- Förderung des politischen Interesse bei Jugendlichen
- Kampf gegen Rechtsextremismus
Ein weiterer Punkt sind die Wahlkämpfe im Jahr 2009: Die Jusos werden hier eigenständig Themen fokussieren und sich an der Erstellung des Kommunalwahlprogramms beteiligen.
Der Entwurf des Arbeitsprogramms findet sich hier, die endgültige Fassung wird in wenigen Tagen hier online zu finden sein.
Nachdem die Themen festgesetzt wurden, hatten die Jusos die Aufgabe, einen neuen Vorstand zu wählen. Als Vorsitzender wurde Henning Tillmann einstimmig gewählt, der nun in der Rolle des Vorsitzenden (vorher: Sprecher mit Marian Flörke) weiterarbeiten wird. Als StellvertreterInnen wurden gewählt: Kathrin Henke, Kristin Sperling, Lana Schnack, sowie Jan-Hendrik Hacheney und Silvester Runde. Der Vorstand wurde um „Beauftragte für die Belange der Stadtteile“ erweitert; diese werden Veranstaltungen in den Stadtteilen organisieren und sind „die Ansprechpartner vor Ort“, die auch eine bessere Verknüpfung zu den Ortsvereinsvorständen der Partei herstellen sollen. Gewählt wurden: Verena Senne (Südkamen), Björn Brune (Heeren-Werve), Henning Tillmann (Kamen-Mitte) und Marian Flörke (Kamen-Methler).
Zwei ehemalige Jusos, die die Altersgrenze von 35 überschritten haben, wurden außerdem noch mit Büchergutscheinen geehrt: Thorsten Göpfert war viele Jahre Juso-Unterbezirksvorsitzender und Marco Pincus hat 17 Jahre bei den Kamener Jusos mitgemacht. Beide sind, auch wenn sie 35 oder älter sind, weiterhin gerne bei den Kamener Jusos gesehen!
Bildinformationen:
(1) Oliver Kaczmarek
(2) Katie Baldschun
(3) Henning Tillmann
(4) Juso Vollversammlung
(5) vlnr: Kristin Sperling, Jan-Hendrik Hacheney, Henning Tillmann, Silvester Runde, Lana Schnack, Kathrin Henke, Björn Brune, Thorsten Göpfert, Verena Senne, Marco Pincus
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arbeitsprogramm, vollversammlung und vorstand
Demo gegen Nazi-Feier erfolgreich!
3. Dezember 2007 um 23:17 | In Unterbezirk | von Henning | Keine Kommentare
Der Antifa UNited Blog schreibt:
Zwischen 350 und 400 TeilnehmerInnen zogen am Samstag durch die Kreisstadt Unna im östlichen Ruhrgebiet. Anlass der Bündnis-Demo der Antifa UNited, dem Kreisverband “Die Linke” und der Bürgerinitiative Zivilcourage war ein Liedermacherabend der NPD. Der Nazi-Barde Frank Rennicke sollte im dritten Jahr in Folge beim „Julfest“ des NPD Kreisverbands Unna/Hamm auftreten. Die Demo richtete sich aber auch gegen den NPD-Sprecher Hans-Jochen Voß. Voß wohnt in Unna und betreibt dort die Versicherungsvermittlung VVZ GmbH. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und sperrte die Fußgängerzone für DemonstrantInnen. Zu Fest- oder Ingewahrsamnahmen kam es nicht. Allerdings wurden einige Platzverweise ausgesprochen.
[…]
Die antifaschistische Demo hatte vor allem in der letzten Wochen erheblichen Zuspruch verschiedener Parteien und Organisationen erhalten. Jusos, GAL, SPDler und der evangelische Kirchenkreis hatten öffentlich zur Teilnahme aufgerufen. So zeigte sich auf dem Rathausplatz auch ein buntes Bild. Die Antifa UNited zeigte sich überrascht und erfreut über die rege Teilnahme und den positiven Zuspruch.
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demonstration, neonazi, rechts, rechtsextrem und rechtsradikalismus
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