Flashticket eröffnet Chancen für alle Stadtteile
In Fröndenberg findet sich eine breite Mehrheit die eine Einführung des Flashtickets unterstützt. Sowohl eine Befragung der ZeitungsleserInnen als auch eine Abstimmung der GesamtschülerInnen haben gezeigt, dass der Wunsch nach dem Flashticket in Fröndenberg Hochkonjunktur genießt. Nach vielen Anfragen haben die Jusos Fröndenberg den Antrag auf Einführung der neuen Schülerfahrkarte gestellt und fühlen sich durch zahlreiche Gespräche bestätigt. Das neue Ticket bringt den Fröndenberger Schülerinnen und Schülern mehr Flexibilität und macht kostengünstiges und ökologisches Reisen möglich.
Gerde für junge Menschen ist es wichtig die Region zu erkunden und die Vorzüge der Nachbarstädte kennen zu lernen. Das Flashticket kann nur durch ein Solidaritätsprinzip eingerichtet werden: Wenn jeder Schüler, der eine Schulwegjahreskarte besitzt, einen kleinen Beitrag zahlt, ist das Flashticket für die Schüler erschwinglich.
Polemische Stimmen malen schon jetzt den Teufel an die Wand und sehen 11-jährige Schüler in Dortmunder Diskotheken feiern und alkoholische Getränke konsumieren. Diese Schwarzmalerei weisen die Jusos zurück und sind der festen Überzeugung, dass auch ein Flashticket nicht das Jugendschutzgesetz und eine verantwortungsvolle Erziehung der Eltern unterwandern kann.
Die Jusos sehen durch das Flashticket vielmehr die Chancen für alle Stadtteile in Fröndenberg. Wenn mehr Menschen Busse und die Bahn benutzen, ist ein Ausbau der Infrastruktur wahrscheinlicher. Die Politik muss auf die Stärkung des Westens und des Ostens drängen. Diese Forderung darf aber nicht mit der Einführung des Flashtickets verwechselt werden. „Wir müssen die Infrastruktur und den ÖPNV in allen Bereichen unserer Region ausbauen“, fordern die Fröndenberger Jusos.
Nach Ansicht der JungsoziaistInnen haben auch die 18-jährigen SchülerInnen aus Ost-, Mitte- und West-Fröndenberg das Bedürfnis mit Freunden in die Diskotheken zu fahren oder ein Kino zu besuchen.
„Wir müssen in Fröndenberg jugendfreundlicher werden und die Mobilität für junge Menschen ausbauen“, ist der Juso-Vorsitzende Alexander Rehmeier überzeugt. Da hilft nach Ansicht der Jusos keine Polemik in der Debatte. Die Politik muss dem Willen der Schülerinnen und Schüler nachkommen und das Flashticket einführen. Gleichzeitig sehen die Jusos die Politik in der Pflicht die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen und den gesamten ÖPNV auszubauen.









Samstag, 8.Dezember 2007 von Alexander Rehmeier
Fröndenberg