Jusos für Kaczmarek
Die Jusos im Kreis Unna sprechen sich in der Diskussion um den Bundestagskandidaten für Oliver Kaczmarek aus. Nach einer Gesprächsveranstaltung mit beiden SPD-Bewerbern, Rolf Stöckel und Oliver Kaczmarek, am Mittwoch trafen die Jungsozialisten diese Entscheidung. Im Café ZIB waren etwa 30 Jungsozialistinnen und Jungsozialisten erschienen um beiden Kandidaten Fragen zu stellen und ihren politischen Vorstellungen zu folgen. Moderiert wurde die Veranstaltung vom ehemaligen Landrat Gerd Achenbach. “Uns war es wichtig, vor einer Entscheidung mit beiden Kandidaten gesprochen zu haben. Dies ist uns auf der Podiumsdiskussion gelungen.”, erklärt Jan Siebert Juso-Unterbezirksvorsitzender.
Die Empfehlung für Oliver darf aber nicht als Empfehlung gegen Rolf Stöckel verstanden werden. Garanten für eine moderne Politik der sozialen Gerechtigkeit sind beide sozialdemokratischen und nur die sozialdemokratischen Bewerber um das Bundestagsmandat 145. Die SPD hat auf jeden Fall einen guten Kandidaten, den die Jungsozialisten unterstützen werden. Auch dann, wenn die Delegiertenversammlung im Oktober der Empfehlung nicht folgt. Letztendlich haben größere inhaltliche Übereinstimmungen mit Oliver Kaczmarek den Ausschlag für den Kamener gegeben. “Besonders seine positive Einstellung zur Ausbildungsplatzumlage, sowie sein klares Bekenntnis gegen höhere Verbrauchssteuern und eine bessere finanzielle Ausstattung gerade finanzschwacher Kommunen, einem zentralen Anliegen der Jusos, hat uns dazu bewegt ihm unsere Unterstützung zu zusagen.” , erklärt Siebert weiter. In den letzten Jahren, seit Kaczmarek Vorsitzender des SPD Unterbezirks ist, hat er viele hilfreiche Impulse für die Arbeit der Sozialdemokraten geliefert, nennen die Jusos weitere positive Aspekte für Kaczmarek. Auch, so sind die Jusos überzeugt, hat der Kamener die richtige Ausstrahlung, um in den anstehenden Wahlkampf zu ziehen.









Mittwoch, 27.August 2008 von Kerstin
Unterbezirk