Abonnieren: Artikel / Kommentare / via E-mail

JUSOS / Stadtverband Unna / Kommunalpolitische Pressemitteilung

Donnerstag, 17.Juni 2010 von

Unna

Die Jusos Unna haben sich in ihrem neuen Arbeitsprogramm bewusst dafür entschieden, darauf hinzuweisen, dass unser Unna bunt, sozial und demokratisch bleibt und darum erteilen wir Extremisten eine klare Absage. Dies ist die junge sozialdemokratische Perspektive unseres Stadtverbandes und spiegelt auch die historische Haltung unserer Mutterpartei, welche zugleich die älteste demokratische Partei Deutschlands ist, wieder.

Extremismus, sei er nun politisch oder religiös motiviert, mündet stets in einer ablehnenden Haltung gegenüber den bestehenden gesellschaftlichen Werten und Institutionen. Da wir Unnaer Jusos überzeugte  Demokratinnen und Demokraten sind, wollen wir durch unser Engagement dafür sorgen, dass extremistisches Gedankengut keinen Platz in unserer schönen Stadt findet.

Der FDP- Antrag zum Thema ,,Linksextremismus” ist jedoch ein Griff in die polit-strategische Mottenkiste. Auf das Bestehen des Linksextremismus hinzuweisen ist gleichsam mit dem unterschwelligen Vorwurf verbunden, politische Parteien würden diesen Bereich zu stark ausblenden und sich einzig und allein dem Kampf gegen den Rechtsextremismus hinwenden. Ein stärkeres Engagement beim Runden Tisch gegen Gewalt und Rassismus erscheint uns Jusos in diesem Zusammenhang als sinnvoller als solche taktischen Spielchen auf dem Papier auszutragen.

Aus demokratischer Perspektive ist es ferner völlig irrelevant, ob extremistisches Denken und Handeln nun religiös, links- oder rechtsmotiviert ist. Wir haben hierzu deutlich Stellung bezogen und sind stolz darauf, die Jugendorganisation der ältesten demokratischen Partei Deutschlands zu sein, die sich in ihrer fast 150-jährigen Parteigeschichte stets gegen die extreme Linke und die extreme Rechte zur Wehr gesetzt hat, um die Demokratie und ihre Werte zu verteidigen.

Kommetare wurden geschlossen.