Mit der Aktion “Jugend macht Zukunft” wollen die Werner Jusos Schluss damit machen, dass Politik in Werne über die Köpfe der Jugend hinweg gemacht wird. Stattdessen wollen wir mit euch als Jugend in einen Dialog eintreten und zusammen Ideen für die Zukunft der Stadt entwickeln. Die Forderung der Werner FDP, ein Stadtjugendparlament zu errichten, klingt zwar auf den ersten Blick überzeugend; schließlich würde ein Jugendparlament doch die Interessen der Jugendlichen ähnlich dem Seniorenbeirat in Stadtrat und Ausschüssen repräsentieren. Aber was die Liberalen dabei übersehen ist, dass mit diesem Modell wieder einmal nicht die Jugend direkt zu Wort kommt und ihre Wünsche äußern kann, sondern diese Aufgabe einem festen Gremium übertragen wird, in dem im Zweifal am Ende doch nur wieder die üblichen Verdächtigen aus den Parteien sitzen. Mit der Aktion “Jugend macht Zukunft” wollen wir hingegen als Jugend mit der Jugend direkt in drei Schritten die Zukunft der Werner Jugendpolitik diskutieren und weiterentwickeln.
- Zunächst geben wir euch mit unserer ”Klagemauer“ Gelegenheit, mal so richtig Dampf abzulassen, der Politik in Werne mal richtig die Meinung zu sagen und direkt anzusprechen, was falsch läuft in unserer Stadt. Wir werden dazu in der Fußgängerzone eine Mauer aus Schuhkartons aufstellen und euch die Gelegenheit geben, sowohl im Gespräch mit uns als auch mit Zetteln, die ihr ausfüllen und in die Klagemauer stecken könnt, eure Beschwerden loszuwerden. Es soll dabei bewusst noch nicht nach Lösungen gesucht werden. Die Klagemauer will zunächst einmal die Probleme aufzeigen, die ihr als Werner Jugend seht.
- Nach Auswertung der Ergebnisse der Klagemauer wollen wir zusammen mit euch Zukunftsvisionen für die Stadt Werne entwickeln. In dieser Phase ist Kreativität gefragt, es darf herumgesponnen werden, Utopien sind ausdrücklich erlaubt. Auf die Umsetzbarkeit kommt es nicht an, vielmehr sollt ihr eure Stadt beschreiben, wie ihr sie gerne hättet, eine Idealvorstellung von einem lebendigen und lebenswerten Werne. Diese Phase soll als Brainstorming dienen, also Denkrichtungen aufzeigen, an welche die Kommunalpolitiker bisher nicht gedacht haben und nach denen euch bisher noch nie jemand gefragt hat.
- Der dritte Schritt wird es dann sein, aus Kritik und Idealvorstellung konkrete Vorschläge und Aktionen zu entwickeln, eine Art Agenda für den Rat der Stadt Werne, auf der steht, was aus unserer gemeinsamen Sicht in den nächsten Jahren verändert werden muss, damit Werne wieder attraktiv auch für junge Leute wird.
Wir von den Jusos Werne möchten euch herzlich zur Mithilfe bei “Jugend macht Zukunft” einladen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit euch!








